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Politikwissenschaftler Jan Philipp Thomeczek.

© dpa/Soeren Stache

Tagesspiegel Plus

Politikexperte zum Koalitionsende in Brandenburg: „Keine Neuwahlen zu machen ist nicht undemokratisch“

Der Potsdamer Politikwissenschaftler Jan Philipp Thomeczek erklärt, warum das Aus der rot-lila Koalition in Brandenburg zu mehr Stabilität führen könnte und der Vorwurf von Sahra Wagenknecht schizophren ist.

Stand:

Herr Thomeczek, Sie sind ein Prophet. In unserem Interview am 12. November sagten Sie: Gut möglich, dass die Koalition aus SPD und BSW jetzt platzt. Gab es zwischendurch einen Moment, in dem Sie dachten, das Ganze könnte doch noch einen anderen Ausgang nehmen?
Hätten wir eine Zeit lang gar nichts gehört von der Koalition, wäre das ein Zeichen in die Richtung gewesen. Aber spätestens als die SPD – legitimerweise – den Treueschwur vom BSW eingefordert hat, war klar: Das wird nicht gut ausgehen. Ich hatte in unserem letzten Gespräch gesagt, dass ich mir vorstellen könnte, dass einige vom BSW in die SPD-Fraktion gehen. Und so kam es jetzt.

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