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ATLAS: Ampel

Das Bundesverwaltungsgericht hat im Streit um den Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals einen Weg aufgezeigt, der Potsdams Interessen stark entgegenkommt. Der Vorschlag der Richter: Die Bundesregierung könnte auf die Abbaggerung des Nordufers verzichten; 800 Bäume müssten dann nicht gefällt werden.

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Das Bundesverwaltungsgericht hat im Streit um den Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals einen Weg aufgezeigt, der Potsdams Interessen stark entgegenkommt. Der Vorschlag der Richter: Die Bundesregierung könnte auf die Abbaggerung des Nordufers verzichten; 800 Bäume müssten dann nicht gefällt werden. Würde lediglich in der Tiefe ausgebaggert, wäre der Eingriff in den Naturraum minimal. Und mehr noch, auch der Potsdamer Kultur- und Landschaftsraum könnte geschont werden. Immerhin soll nach den jetzigen Plänen des Wasserstraßenneubauamtes auch die Südflanke des Lenné- Parkes am Schloss Marquardt angebaggert werden. Zu klären blieben in den Vergleichsverhandlungen die Auswirkungen einer Tiefenausbaggerung auf den Wasserstand der Havel. An diesem Punkt hat der Bund für Umwelt und Naturschutz noch zu knabbern, auch weil er nicht allein Potsdamer, sondern auch Berliner Interessen vertritt. Das Wasserstraßenneubauamt dagegen beharrt auf die Möglichkeit, dass zwei Großmotorschiffe im Kanal aneinander vorbei fahren können. Sollte dies an einer Engstelle nicht möglich sein, wäre der Bau einer schlichten Ampel eine Lösung.

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