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Potsdams Landwirte litten im Mai unter der Trockenheit.
© Andreas Klaer

Wetterbilanz für Potsdam: Auch der Mai fiel deutlich zu trocken aus

Nach dem März und April ist nun auch der Mai zu trocken ausgefallen. Zu warm war es ebenfalls - und es schien häufiger die Sonne als üblich.

Potsdam - Den dritten Monat in Folge hat es in Potsdam deutlich weniger geregnet als im langjährigen Durchschnitt. Das zeigen die Potsdam-Daten des Meteorologenportals www.wetterkontor.de. Demnach gingen im Mai 29,3 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zu Boden – 48 Prozent der Regensumme, die im Schnitt in den Jahren 1961 bis 1990 registriert wurden. 

Schon der April und besonders der Rekorddürremonat März waren deutlich zu trocken ausgefallen, ebenso der Januar. Zugleich war die Temperatur laut den Vergleichsdaten stets leicht bis deutlich erhöht im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.

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Zu warm, mehr Sonne als gewöhnlich

Insgesamt ist der Frühling um 1,5 Grad zu warm ausgefallen, während nur 40 Prozent der sonst üblichen Regenmenge registriert worden ist. Zugleich lag die Sonnenscheindauer bei 705 Stunden – überdurchschnittliche 136 Prozent im Vergleich zur Zeit zwischen 1961 und 1990. Die vergangene Winterzeit fiel laut dem Portal mit plus 3,3 Grad im Vergleich deutlich zu warm aus. 

Seit einigen Jahren hat Potsdam immer wieder mit Dürrephasen zu kämpfen. Folgen des menschengemachten Klimawandels machen wie berichtet zum Beispiel Bauern der Region das Leben schwer, aber auch der Schlösserstiftung, die ihre zum Unesco-Welterbe gehörenden Parks auf die sich verändernden Bedingungen einstellen muss

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