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Im vergangenen September wurden Kontrollen der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze eingeführt.

© dpa

Aktivisten blockieren Straße in Potsdam: Demonstranten blockieren Potsdamer Behlertstraße

Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet

Stand:

Potsdam - Unbekannte Aktivisten haben am Mittwochnachmittag erneut die Behlertstraße blockiert - mitten im Berufsverkehr. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt - hier sind Haftstrafen bis zu fünf Jahren möglich. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Zuletzt hatten linke Aktivisten in im Internet auf Szene-Seiten veröffentlichten Bekennerschreiben die Verantwortung für eine ähnliche Blockade im April sowie mehrere Mülltonnen-Brände übernommen. Unter anderem hieß es, die Aktionen seien aus Solidarität mit Flüchtlingen gestartet worden: „Feuer und Flamme dem Abschiebestaat.“Zur aktuellen Aktion bekannte sich eine anonyme Grupierung aus dem linken Spektrum im Internet. Auf der Internetseite "beyondborders" hieß es, dass die Blockade mit der Forderung der Öffnung der Grenzen und ein "selbstbestimmtes Leben für alle" verbunden gewesen sei. Auf einem Plakat wurde "Bewegungsfreiheit für alle" gefordert - auf einem Flyer stand "Grenze dicht - blöd was". Zeugen hatten zuvor eine Gruppe von acht vermummten Personen beobachtet, die auf den Gehwegen der Behlertstraße Bauzäune und Mülltonnen platzierten. Anschließend hätte sie ein Seil über die Straße gespannt. Ein durchfahrender LKW zerriss das Seil, worauf ein Bauzaun auf die Straße kippte und einen PKW beschädigte, verletzt wurde dabei niemand. Die vermummten Personen konnten unerkannt fliehen. Am Tatort konnten ein Transparent und mehrere Flugblätter sichergestellt werden, die auf die Flüchtlingsproblematik hinwiesen. In allen Fällen ermittelt die Polizei. (mit Kix) 

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