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Die beliebtesten Babynamen in Potsdam: Viele Neugeborene heißen Theo, Charlotte oder Frieda
2025 erblickten an den Potsdamer Kliniken besonders viele Theos, Friedas, Emilias und Matteos das Licht der Welt. Beliebt sind kurze Namen – und andere als im Bundestrend.
Stand:
Helene heißt eines der drei Silvesterbabys, die am letzten Tag von 2025 am St. Josefs Krankenhaus in Potsdam geboren wurden. Helene ist auch der Name, den die Eltern an der katholischen Klinik im vergangenen Jahr am häufigsten für ihr Neugeborenes gewählt haben. Von allen 309 dort geborenen Mädchen heißen die meisten Helene, Lia, Emma, Malia oder Frida.
Wie das Rathaus am Dienstag auf Anfrage mitteilte, ist unter allen 2361 in Potsdam geborenen Kindern Charlotte der beliebteste Mädchenname. 17 Mädchen wurden 2025 so genannt, gefolgt von Malia (14 mal), Emilia (13 mal), Ella, Emma und Frieda (jeweils zwölfmal).
Am Ernst-von-Bergmann-Klinikum wurden 2025 gleich elf Friedas/ Fridas sowie elf Emilias geboren. Ebenso beliebt waren die Mädchennamen Mathilda oder Mathilde (zehnmal), Malia (neunmal) und Lia/ Liah (neunmal).
Damit weicht Potsdam vom Deutschlandtrend ab. Laut dem Hobbynamensforscher Knud Bielefeld lag bundesweit Sophia auf Platz eins, bei den Jungen war es Noah.
Viele Theos und Noahs
Während sich Noah am St. Josefs gar nicht unter den Top 10 findet, wurden am Ernst von Bergmann-Klinikum elf Noahs geboren. „Bei den Jungen waren die Namen Matteo (in verschiedenen Schreibweisen), Noah sowie Theo/Teo besonders beliebt“, teilt das EvB mit. Von den insgesamt 1638 Babys, die 2025 am städtischen Krankenhaus geboren wurden, hießen gleich 16 Matteo, Mateo, Matheo oder Mattheo. Ebenso beliebt waren die Jungennamen Luis/ Louis (zehnmal), Elias, Emil, Finn und Henry/ Henri (jeweils neunmal).
Unter allen in Potsdam geborenen Jungen waren 17 Theos, 14 Noahs, sowie jeweils 13 Emils, Finns und Oskars. Am St. Josefs landete Emil auf Platz eins, gefolgt von Theo, Felix, Fritz und Finn. 2025 wurden dort 323 Jungen geboren.
Außergewöhnliche Namen
„Auch im vergangenen Jahr wählten Eltern wieder außergewöhnliche Namen“, sagte Brigitte Meier. Seltene Namen bei Mädchen waren 2025 beispielsweise Arpi, Bjelle, Deike, Eyvor, Lika, Morrigan, Oline, Rykia, Summerriver, Troja. Bei den Jungen waren es Atreus, Espar, Fio, Hawi, Juba, Kuba, Momme, Tahiry, Wendel, Xabi.
Insgesamt wurden in Potsdam 1.207 Jungen und 1.153 Mädchen geboren, bei einem Kind blieb die Eintragung des Geschlechts offen. Das waren 64 Geburten mehr als im Vorjahr. Am St. Josefs kamen hingegen mit 632 Geburten weniger Kinder als in den Vorjahren zur Welt. „Seit dem Jahr 2022 ist in der Landeshauptstadt Potsdam sowie in der Region insgesamt ein Rückgang der Geburtenzahlen zu beobachten. In den vergangenen Jahren haben sich die Zahlen jedoch auf einem stabileren, wenn auch etwas niedrigeren Niveau eingependelt“, teilt Sprecher Benjamin Stengl mit.
Am Ernst-von-Bergmann-Klinikum waren unter den 1638 Geburten 40 Zwillingspärchen und einmal Drillinge. Das Geburtshaus Apfelbaum begleitete insgesamt 81 Geburten. Hebamme Rebecca Weis berichtet von „sehr abwechslungsreichen Namen“. Zweimal wurde ein Mats geboren, zweimal Emil als Zweitname vergeben. Eine Finn- oder Noah-Schwemme wie in den Vorjahren gab es am Geburtshaus nicht.
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