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Die Stadt stärkt nach Kritik den Bürgerservice.
© Andreas Klaer

Potsdamer Bürgerservice soll ab Montag besser sein: Dienstleistungen auch wieder ohne Termin

Eine Reihe von Maßnahmen soll die Kundenfreundlichkeit erhöhen. Um die Aufgaben zu bewältigen, werden derzeit fünf neue Mitarbeiter:innen eingearbeitet.

Von Matthias Matern

Potsdam - Wer im Bürgerservice einen Termin buchen möchte, kann dies ab Montag bereits zwei bis drei Monate im Voraus machen. Für manche Dienstleistungen kann man dann sogar ohne Termin ins Rathaus kommen. Dies teilte die Stadt am Freitag mit. Diese Maßnahmen seien nur die ersten, um die kritisierten Umstände im Bürgerservice zu verbessern, hieß es weiter. 

Konkret wurden zum einen auf der digitalen Terminbuchungsplattform weitere Termine freigeschaltet. Zum anderen würden gerade fünf zusätzliche Kolleginnen und Kollegen eingearbeitet. Am Mittwoch vergangener Woche hatte wie berichtet Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) nach erneuter Kritik am Bürgerservice die Änderungen vorgestellt.

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Derzeit finden laut Rathaus 400 Termine täglich statt, dennoch übersteige die Nachfrage das Angebot, erklärte die Stadt gestern. „Daher werden wir zusätzlich ab der kommenden Woche Schalter öffnen, an denen auch ohne Termin bedient wird“, so Schubert. Genutzt werden könne dieses Angebot etwa für neue Ausweise oder Reisepässe. Diese Schalter im Untergeschoss des Rathauses werden den Angaben nach immer montags von 7.30 bis 18 Uhr und am ersten Montag im Monat von 10 bis 18 Uhr, dienstags bis donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet sein. Es werden Aufrufnummern vergeben.

Neuerdings kann eine Terminbestätigungsmail generiert werden

Zudem soll wie berichtet die Anzahl der Stellen im Bürgerservice von 34 auf 40 erhöht werden. Seit dieser Woche konnte nun laut Rathaus auch eine Terminbestätigungsmail, nach Buchung unter Angabe einer Mailadresse, generiert werden. Somit könne der Termin in den eigenen Kalender übertragen und eine mögliche Änderung oder Stornierung mittels PIN vorgenommen werden. Ziel sei es, dass dadurch nicht wahrgenommene Termine wieder buchbar würden. 

Ab Mai soll es zudem nicht mehr vorkommen, dass Termine während des Buchungsvorgangs plötzlich als vergeben angezeigt werden. Denn dann werde der gewünschte Termin bis zum Ende des Vorgangs blockiert, teilte das Rathaus weiter mit. Schließlich sei wie berichtet geplant, den Service künftig stärker zu automatisieren. Dazu gehörten die Inbetriebnahme von SB-Terminals zur Erfassung von Daten für Pässe und Ausweise sowie Automaten, an denen die Dokumente ohne Termin abgeholt werden können. 

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