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TOURISMUSABGABE: Erneute Kritik

In der Debatte um eine Tourismusabgabe ist der Potsdamer CDU-Landtagsabgeordnete Steeven Bretz skeptisch, ob sich damit tatsächlich die Finanzierungsprobleme der Schlösserstiftung zur Pflege ihrer Welterbeparks lösen lassen. Wie Bretz am Sonntag den PNN sagte, könne auch nach der Einführung einer Tourismusabgabe weiterhin ein Parkeintritt beschlossen werden – das werde der Stiftungsrat entscheiden und nicht die Stadt Potsdam.

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In der Debatte um eine Tourismusabgabe ist der Potsdamer CDU-Landtagsabgeordnete Steeven Bretz skeptisch, ob sich damit tatsächlich die Finanzierungsprobleme der Schlösserstiftung zur Pflege ihrer Welterbeparks lösen lassen. Wie Bretz am Sonntag den PNN sagte, könne auch nach der Einführung einer Tourismusabgabe weiterhin ein Parkeintritt beschlossen werden – das werde der Stiftungsrat entscheiden und nicht die Stadt Potsdam. In dem Rat sitzen Vertreter des Bundes sowie der Länder Berlin und Brandenburg. Tatsächlich hatte die Stiftung stets erklärt, ihr fehlten mehr als 4,5 Millionen Euro, um gegen den schlechten Zustand der Parks zu kämpfen. Mit der vor allem von Unternehmern heftig kritisierten Tourismusabgabe will die Stadt jedes Jahr rund eine Million Euro an die Stiftung überweisen – allerdings muss diese bis Sommer beschlossen sein, sonst will die Stiftung den Pflichteintritt einführen. Es geht um zwei Euro pro Besucher, Anwohner sollen Rabatte bekommen. HK

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