Kommrntar über Potsdams Antwort auf Klimawandel: Heiße Zeiten
Jana Haase über Potsdams Antwort auf den Klimawandel
Stand:
Potsdam stehen heiße Zeiten bevor. Damit ist nicht nur der heutige Freitag gemeint, an dem der Potsdamer Temperaturrekord von 39,1 Grad aus dem Jahr 1992 zwar nicht in Gefahr, aber doch in Reichweite ist. Extreme Hitze, lange Trockenperioden, aber auch Starkregenfälle werden in den kommenden Jahrzehnten zum Alltag in der Stadt werden. Zu diesem Schluss kommen Experten nach der Analyse aller verfügbaren Klimamodelle. Darauf muss eine Stadt reagieren.
Und das will Potsdam offenbar auch: Welche Maßnahmen Experten für vielversprechend halten, steht im ersten Potsdamer Klimaanpassungsbericht. Dass das vom Rathaus in Auftrag gegebene knapp 300-seitige Papier bereits seit Ende Juni vorliegt, aber bislang nicht öffentlich bekannt gemacht wurde – sei’s drum. Entscheidend wird sein, dass der Bericht nicht das Schicksal von manch anderem mit großem Aufwand erstellten Konzept ereilt, das irgendwo im Regal verstaubt. Das Expertenteam hat seinen Teil getan: Der Bericht listet konkrete Maßnahmen auf, schon in die Erarbeitung wurden mögliche Betroffene wie städtische Unternehmen, Krankenhäuser oder Verwaltungsmitarbeiter mit Workshops einbezogen – sie sind also sensibilisiert. Nun muss die Politik die Weichen für die Umsetzung stellen.
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