zum Hauptinhalt

GETÖTETE TIERE: Kein Beweis für Gift

Ob in Potsdam Hunde tatsächlich durch Gift gestorben sind, ist unklar. Polizei und Stadtverwaltung erklärten am gestrigen Donnerstag, bislang gebe es keinen Nachweis, dass die Tiere durch Gift getötet worden seien.

Stand:

Ob in Potsdam Hunde tatsächlich durch Gift gestorben sind, ist unklar. Polizei und Stadtverwaltung erklärten am gestrigen Donnerstag, bislang gebe es keinen Nachweis, dass die Tiere durch Gift getötet worden seien. Wie berichtet waren in der vergangenen Woche acht Haustiere, darunter eine Freigängerkatze, gestorben. Ihre Besitzer vermuteten, dass sie im Stadtgebiet verteilte vergiftete Köder gefressen hatten. Bei der Polizei wurden drei Strafanzeigen gestellt. Inzwischen habe die Kripo alle drei Fälle überprüft, sagte ein Polizeisprecher. Nur in einem Fall, im Zentrum-Ost, sei ein Hund tatsächlich gestorben, hieß es. Die bisher durchgeführten Ermittlungen hätten jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Gift die Todesursache war, auch eine natürliche Todesursache oder eine Krankheit seien möglich. In den anderen beiden Fällen habe sich herausgestellt, dass die Tiere noch lebten. Auch hier könnten die Vergiftungserscheinungen womöglich andere Ursachen haben, so die Polizei. Die Strafanzeigen seien zurückgezogen worden. Auch von umliegenden Tierkliniken oder Tierärzten lägen der Polizei bisher keine aktuellen Fälle von durch Rattengift vergifteten Tieren vor. Die Stadt hat ebenfalls keine Hinweise auf Giftköder. Fünf Verdachtsfälle in Potsdam-West und der Waldstadt konnten nicht überprüft werden, weil die Köder nicht sichergestellt werden konnten. pee

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
false
isPaid:
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })