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Die Inselbühne ist entstaubt und wird wieder genutzt.
© Andreas Klaer

Geld für die Potsdamer Inselbühne?: Linke und Grüne wollen mehr Planungssicherheit

Beide Parteien verlangen eine regelmäßige finanzielle Unterstützung für die Inselbühne durch die Stadt. Der Nutzungsvertrag sollte für mindestens drei Jahre ausgeschrieben werden.

Potsdam - Die Stadtverwaltung soll den Betrieb der Inselbühne langfristig sichern und fördern. Dafür fordern die Fraktionen der Linken und der Grünen in einem Antrag für das Stadtparlament, dass der Nutzungsvertrag für die Bühne auf der Freundschaftsinsel künftig langfristig ausgeschrieben werden soll, also mindestens für drei Jahre. Über den Antrag sollen die Stadtverordneten erstmals am 1. Juni beraten. Linke und Grüne sind Teil der rot-grün-roten Rathauskooperation.

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Zugleich wird auch eine regelmäßige finanzielle Unterstützung durch die Stadt verlangt. So müsse eine „angemessene finanzielle Beteiligung“ an den Betriebskosten die Bespielung der Bühne ermöglichen, heißt es in dem Antrag. Ferner soll eine „nicht-kommerziellen Nutzung der Bühne“ bevorzugt werden.

Die ehrenamtliche Potsdamer Bürgerstiftung hatte die Inselbühne im vergangenen Jahr wiederbelebt, vorher hatte die Stadtverwaltung diese abreißen wollen. In diesem Jahr soll die Saison Ende Mai beginnen, erneut ist ein kostenfreies Programm geplant. Dafür hat das Rathaus bereits 100.000 Euro in Aussicht gestellt. Ebenso hatte das Rathaus bereits Ende 2021 angekündigt, dass man ab 2023 mit längerfristigen Vergaben für mehr Planungssicherheit sorgen wolle. 

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