
© dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Nach jahrelanger Pause: Potsdamer Kampagne berät wieder zu Kriegsdienstverweigerung
Seit dem 1. Januar gibt es Änderungen beim Wehrdienst in Deutschland. Deshalb bietet die Potsdamer Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär wieder Beratung zu Kriegsdienstverweigerung an.
Stand:
Die Potsdamer Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär bietet wieder Beratungen zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung an. Darüber informierte die Organisation in dieser Woche.
Hintergrund sind neue gesetzliche Regelungen zum Wehrdienst. Alle jungen Menschen ab Jahrgang 2008 erhalten ab 1. Januar 2026 einen Wehrdienst-Fragebogen, den alle Männer beantworten müssen. Für Frauen ist die Beantwortung freiwillig. Auch eine Musterung ist für Männer ab dem Jahrgang 2008 verpflichtend und wird bis Mitte 2027 schrittweise eingeführt. Der Wehrdienst selbst bleibt laut Bundeswehr freiwillig, solange sich genügend Freiwillige finden.
Die Beratung zu allen Fragen der Kriegsdienstverweigerung bietet die Potsdamer Kampagne ohne Termin oder Voranmeldung ab dem 8. Januar immer donnerstags von 18 bis 20 Uhr im Freiland, Friedrich-Engels-Straße 22, Haus 1, Seminarraum 1 an. Neben Gesprächen für die besonders betroffenen Geburtsjahrgänge ab 2008 biete man auch Reservisten der Bundeswehr, die den Kriegsdienst verweigern wollen, Beratungsangebote, hieß es.
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