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Nach US-Einsatz in Venezuela: Linke Gruppen rufen auf zur Solidaritätsdemo in Potsdam
Am Freitag ruft ein Bündnis linker Organisationen zu einer Demonstration unter dem Motto „Hände weg von Venezuela!“ auf – unter Vorbehalt. Wegen des Sturmtiefs „Elli“ ist eine Verschiebung möglich.
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Mehrere linke Gruppen planen am Freitag (9. Januar) eine Solidaritätskundgebung in Potsdam. Die Versammlung unter dem Motto „Hände weg von Venezuela!“ soll um 17 Uhr auf dem Steubenplatz beginnen, teilten die Organisatoren mit. Zu dem Bündnis gehören unter anderem die Linksjugend Solid Potsdam, der Potsdamer Verein Tierra Unida, der sich seit 1983 entwicklungspolitischen Themen und Projekten in Lateinamerika widmet, eine Gruppe namens „Potsdam for Palestine“ und „Fridays for Future“ Potsdam.
Die Veranstalter kritisieren den Angriff der USA, bei dem Präsident Nicolás Maduro entführt und außer Landes gebracht wurde, als Verletzung der staatlichen Souveränität Venezuelas. Sie kritisieren auch eine aus ihrer Sicht einseitige mediale Berichterstattung und fordern internationale Solidarität sowie ein Ende aller Interventionen.
Wegen des erwarteten Schneefalls im Zuge von Sturmtief „Elli“ behalten sich die Organisatoren vor, die Kundgebung kurzfristig auf Montag (13. Januar) zu verschieben. Ob es dazu kommt, soll über Social-Media-Kanäle bekanntgegeben werden.
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