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Kunst im öffentlichen Raum: Potsdam plant modernen Skulpturenpfad
Zwei Kilometer Kunst: An 14 Standorten entlang der Havel sollen künftig Skulpturen, Streetart und Lichtinstallationen ausgestellt werden. Die Tour soll von der Schiffbauergasse zum neuen Landtag am Alten Markt führen.
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Potsdam - Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam soll einen "Walk of modern art" bekommen. Der rund zwei Kilometer lange Skulpturenpfad mit 14 Standorten an der Havel soll vom Kulturstandort Schiffbauergasse zum künftigen Landtag am Alten Markt führen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Die ersten beiden Plastiken sollen im Sommer aufgestellt werden.
Ziel des Projekts sei, der Kunst im öffentlichen Raum mehr Aufmerksamkeit zu widmen, hieß es. Geplant sei die Präsentation von Großskulpturen ebenso wie von Wasserskulpturen, Streetart und Lichtobjekten. Neben der Bewahrung der bereits vorhandenen Kunst im öffentlichen Raum in Potsdam sei es wichtig, auch zeitgenössischer Kunst einen Platz in der Stadt zu geben, betonte die Kulturbeigeordnete Iris Jana Magdowski.
Als erste Plastiken des Skulpturenpfades sollen das Kunstwerk "Großer Fibonacci" von Rudolf Valenta auf Freiflächen vor dem Fluxus-Museum in der Schiffbauergasse und die mehr als fünf Meter hohe und vier Meter lange Skulptur "Ambos Mundos" von Jörg Plickat für drei Jahre als Leihgaben aufgestellt werden. Die Kosten trägt die Stadt. Für die Realisierung weiterer Projekte des "Walk of modern art" oder den möglichen Ankauf von Skulpturen sucht die Landeshauptstadt den Angaben zufolg. (epd)
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