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Potsdams Neujahrsbaby heißt Ava: Sie wurde um 3.39 Uhr im Bergmann-Klinikum geboren
Im St. Josefs-Krankenhaus gab es drei Silvesterbabys: Helene, Milan-Leonard und Levi Janosch. Das Klinikum verzeichnete im zurückliegenden Jahr mehr Geburten und Kinder als noch 2024.
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Potsdams Neujahrsbaby heißt Ava. Das kleine Mädchen ist um 3.39 Uhr im Klinikum „Ernst von Bergmann“ geboren worden, wie das Krankenhaus am Neujahrstag mitteilte. Weitere Angaben zu dem Kind und seinen Eltern machte das Krankenhaus nicht. Im St. Josefs-Krankenhaus am Potsdamer Luisenplatz gab es bis zum Mittag kein Neujahrsbaby – aber drei Silvesterbabys: Noch 2025 erblickten dort nach Angaben des Krankenhauses Helene, Milan-Leonard und Levi Janosch das Licht der Welt.
Ein weiteres Neujahrsbaby meldete das Geburtshaus Apfelbaum. Die Hebammen Rebecca Weis und Veronika Schein haben demnach um 0.10 Uhr im neuen Jahr bei einer Hausgeburt in Potsdam-West ein kleines Mädchen auf die Welt begleitet.
Im kommunalen Bergmann-Klinikum sind im Jahr 2025 insgesamt 1638 Kinder geboren worden, davon waren 782 Mädchen, 853 Jungen, drei unbestimmt, 40 Zwillingspaare und einmal Drillinge. Verzeichnet wurden 1596 Geburten. Damit sind im zurückliegenden Jahr wieder mehr Kinder im Potsdamer Klinikum geboren worden als noch 2024. Damals waren es 1573 Kinder, 833 davon Jungen, 740 Mädchen und darunter 38 Zwillingspaare.
Im Bergmann-Klinikum werden auch frühgeborene Babys versorgt. Das früheste Frühchen 2025 wurde laut Klinikum nach 23 Schwangerschaftswochen und zwei Tagen geboren und wog leichte 485 Gramm. Das schwerste Neugeborene 2025 wog dagegen 5300 Gramm.
Mit deutlich mehr als 1500 Neugeborenen zähle das Bergmann-Klinikum seit Jahren zu den geburtenstärksten und damit größten Geburtskliniken Brandenburgs, sagte Dorothea Fischer, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie blicke deshalb optimistisch auf das neue Jahr. Als Krankenhaus der Maximalversorgung sei das Klinikum sehr gut für die Zukunft aufgestellt – besonders vor dem Hintergrund der beschlossenen Krankenhausreform.
„Gerade in Fällen, bei denen medizinische Unterstützung über das übliche Maß hinaus gebraucht wird, stehen wir als Team des Perinatalzentrums der höchsten Versorgungsstufe jederzeit bereit“, so Fischer. Mediziner, Hebammen und Pflegekräfte aus Gynäkologie, Geburtshilfe, Neonatologie, Pädiatrie und Anästhesie betreuten die Schwangeren und Familien mit Frühchen, schwerkranken Neugeborenen sowie Mehrlingsschwangerschaften. Ziel seien möglichst viele sichere natürliche Geburten, so Fischer.
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