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Die Potsdamer sollen mehr radeln - doch mit einem Radwegekonzept ist die Stadt in Verzug.

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Fahrradfahren in Potsdam: Radwege kosten mehr als geplant

Radverkehrsbericht: Potsdam ist beim Ausbau des Radnetzes in Verzug. Auch die Parksituation für Radler ist unverändert schwierig. Dabei will die Stadt das Radeln seit Jahren attraktiver machen.

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Die Entwicklung Potsdams zur fahrradfreundlichen Stadt wird teuer und dauert länger als gedacht: Bei der Umsetzung des Radwegekonzeptes ist die Verwaltung in Verzug, es gibt noch deutliche Lücken für den Radverkehr. Als Entwicklungsbremse haben sich unter anderem unerwartete Mehrkosten beim Ausbau der Radwegenetzes erwiesen. Das geht aus dem Bericht zum Radverkehr 2012 hervor. In dem 30-seitigen Papier zieht Potsdams Radverkehrsbeauftragter Torsten von Einem Bilanz über die Umsetzung der 2008 von den Stadtverordneten verabschiedeten Radverkehrsstrategie.

Erklärtes Ziel der Stadt war es damals, den Anteil von mit dem Rad zurückgelegten Wegen am Gesamtverkehr bis 2012 auf 27 Prozent zu erhöhen – Ausgangswert waren 2008 rund 20 Prozent. Ob man die Zielvorgabe erreicht hat, weiß die Stadt laut dem neuen Bericht aber frühestens Anfang 2014. Denn aktualisierte belastbare Daten zum Radverkehr fehlen bislang und sollen erst im laufenden Jahr erhoben werden. Verkehrszählungen auf der Langen Brücke und der Humboldtbrücke ließen aber auf einen positiven Trend schließen, heißt es im Bericht.

Mehr zum Thema lesen Sie in der DIENSTAGAUSGABE der POTSDAMER NEUESTEN NACHRICHTEN

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