Landeshauptstadt: Schwarze Sonne über dem Altai Urania lädt zu Exkursionen ein
Die „Schwarze Sonne über dem Altai“ steht im neuen Exkursionsprogramm der Potsdamer Urania, das Mitarbeiter Axel Blum in einem Pressegespräch vorstellte. Auf der elftägigen Fahrt in das westsibirische Gebirge beobachten die Teilnehmer nicht nur die diesjährige Sonnenfinsternis am 1.
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Die „Schwarze Sonne über dem Altai“ steht im neuen Exkursionsprogramm der Potsdamer Urania, das Mitarbeiter Axel Blum in einem Pressegespräch vorstellte. Auf der elftägigen Fahrt in das westsibirische Gebirge beobachten die Teilnehmer nicht nur die diesjährige Sonnenfinsternis am 1. August, sondern lernen auch die Geschichte und die Naturschönheiten der Bergregion kennen.
Solche Mehrtagesfahrten bietet die Urania zu unterschiedlichsten Themen an, so dem „Barock in Böhmen" (Oktober), auf den Spuren Fontanes und Thomas Manns durch die Schweiz (Oktober), von Südfrankreich bis auf die Balearen (Oktober/November) und nach Venedig als Stadt der Künste (November). Dafür gibt es ein Stammpublikum aus den Reihen des 600-köpfigen Vereins, aber auch neue Teilnehmer stoßen ständig hinzu, so kulturinteressierte Potsdamer, die sich nach Abschluss ihres Berufslebens Reisewünsche erfüllen möchten.
Die Urania steht dabei durchaus in Konkurrenz mit kommerziellen Reiseveranstaltern. Sie setzt deshalb auf ein inhaltlich anspruchsvolles Programm, das neben der Exkursionleitung, meist durch den erfahrenen Axel Blum, die Begleitung durch einen hochrangigen Spezialisten einschließt. Wenn Ende August eine Gruppe in Irland und Wales den Spuren des genialen Landschaftsarchitekten und Gestalter des Parks Babelsberg Fürst Hermann von Pückler-Muskau folgt, wird dies beispielsweise Sanssoucis früherer Gartendirektor Prof. Michael Seiler sein. Auch im Ausland besitzt die Urania kompetente Partner, so für Paris die Kunsthistorikerin und Präsidentin des französischen Fremdenführerverbandes Armelle Villepelet-Ferenczi.
„Auf diese Weise erfüllen wir den hohen Bildungsanspruch unseres Publikums", erklärt Blum. „Billigreisen“ könnten die Exkursionen nicht sein, die Preise liegen zwischen den (höheren) großer Veranstalter und denen örtlicher Busreisenanbieter. Nicht jeder kann sich deshalb eine solche Mehrtagesfahrt leisten. Die Urania bietet jedoch auch Eintages- und Wochenendexkursionen an, die man mit kleinem Geldbeutel wahrnehmen kann. Als Beispiele nennt Axel Blum die Luisenwanderung in Neustrelitz (26. Juli), das in Templin und Annenwalde veranstaltete Urania-Sommerfest (31. August), eine Literaturreise auf den Spuren von Christa Wolfs „Kindheitsmuster" nach Landsberg a. d. Warthe (6. September) oder das Einweihungskonzert der neuen Schuke-Orgel im Gewandhaus Leipzig (1. November). Auch zwei Silvesterfahrten wird es geben: eine mehrtägige nach Augsburg und in den Allgäu, eine Eintagesfahrt nach Halle (Saale).
Inzwischen sitzt Blum bereits an den Vorbereitungen für das Jahr 2009. Dann will die Urania im Juni sogar zu einem Besuch New Yorks und seiner Kunstsammlungen aufbrechen. E. Hoh
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