Landeshauptstadt: Verkauf von Kongsnæs
Finanzausschuss: Matrosenstation an Kunsthändler
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Berliner Vorstadt - Die Mitglieder des Finanzausschusses haben sich in dieser Woche für den Verkauf der ehemaligen Königlichen Matrosenstation Kongsnæs ausgesprochen. Der Berliner Kunst- und Schmuckhändler Michael Linckersdorff hat sich an der Ausschreibung des Grundstückes beteiligt und soll nun den Zuschlag für das Grundstück an der Schwanenallee erhalten. Der potenzielle Neueigentümer wollte sich den Stadtverordneten in der Sitzung vorstellen, musste aber keine Überzeugungsarbeit mehr leisten. Stimmt die Mehrheit der Stadtverordneten am 6. März zu, geht der Zuschlag an Michael Linckersdorff. Er hatte eine Million Euro für das Filetstück geboten und zugesagt, die Häuser im norwegischen Stil denkmalgerecht zu sanieren sowie den alten kaiserlichen Empfangspavillon (Ventehalle) und den historischen Hafen originalgetreu zu errichten. Dabei werde der öffentliche Charakter samt Hafenanlage erhalten bleiben, heißt es. An der Ausschreibung hatten sich nach PNN-Informationen auch Springer-Vorstand Mathias Döpfner, der momentan die Villa Schöningen an der Glienicker Brücke sanieren lässt, sowie die Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mit Claus Reinhardt. Die Stadt versucht seit drei Jahren das Grundstück zu verkaufen. jab
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