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Landeshauptstadt: Waldstadt bekommt Bürgertreff Jakobs setzt auf Zusammenarbeit mit Bürgerinitiative

Auch in der Waldstadt soll künftig ein Bürgertreff mit einer Zweigstelle der Stadtbibliothek zur Verfügung stehen. Das beschlossen die Stadtverordneten am Mittwochabend mehrheitlich.

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Auch in der Waldstadt soll künftig ein Bürgertreff mit einer Zweigstelle der Stadtbibliothek zur Verfügung stehen. Das beschlossen die Stadtverordneten am Mittwochabend mehrheitlich. Zugleich beauftragten sie Oberbürgermeister Jann Jakobs mit der Vorlage eines Konzeptes dafür im März 2004. Das sah der Oberbürgermeister etwas anders. „In Waldstadt leistet eine Bürgerinitiative seit Jahren eine hervorragende Arbeit“, sagte er. Da sei es doch besser, wenn diese Initiative als Kern eines künftigen Bürgertreffs ihr Konzept vor Ort erarbeite und dann ihre Vorschläge der Verwaltung vorlege, so Jakobs. Da läge man zwar nicht so weit auseinander, entgegnete Hans-Jürgen Scharfenberg (PDS). Doch „natürlich wird die Bürgerinitiative ihre Vorschläge unterbreiten, das geht aber nur in unmittelbarer Zusammenarbeit mit der Verwaltung“, sagte er. Federführend bei den Planungen müsse aber in jedem Fall die Stadtverwaltung bleiben. Die CDU-Fraktion wollte zwar den Oberbürgermeister ebenfalls in die Pflicht nehmen, beantragte aber eine Erweiterung des Beschlusses. Jakobs solle bei der Vorlage des städtischen Konzepts vor allem die nicht mehr benötigten kommunalen Immobilien berücksichtigen, forderte Michael Schröder. Das jedoch vergeblich, denn der CDU-Zusatzantrag wurde mit großer Mehrheit zurück gewiesen. Nunmehr hofft man in der Stadtverordnetenversammlung, dass bis zum 25jährigen Jubiläum der Waldstadt im kommenden Jahr ein nächster Schritt in Richtung Bürgernähe getan werden kann. Gutzeit

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