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2021 stellten Kunstschaffende am Obelisken Eimer ab, 2022 soll hier für die Kunst getrommelt werden.
© Andreas Klaer

Aktion am Jahrestag des Lockdowns: Trommeln für die Kunst

Am 13. März 2020 setzte der erste pandemiebedingte Lockdown ein. Zwei Jahre später will das Netzwerk KulturMachtPotsdam mit viel Lärm am Alten Markt für Aufmerksamkeit sorgen.

Von Lena Schneider

Potsdam - Am Sonntag, dem 13. März jährt sich der erste Corona-Lockdown zum zweiten Mal. Mit einer lautstarken Aktion auf dem Alten Markt will das Netzwerk KulturMachtPotsdam an dem Tag erneut auf die Situation der Kulturschaffenden nach zwei Jahren Pandemie aufmerksam machen – aber auch einen „künstlerischen Beitrag für ein fröhliches, soziales Miteinander leisten“, wie es in einer Mitteilung heißt. 

Anknüpfen an eine Aktion vom letzten Jahr

Zum ersten Jahrestag des Lockdowns, als Theater, Kinos uns Konzertsäle geschlossen waren, war KulturMachtPotsdam mit einer großangelegten Digital-Initiative an die Öffentlichkeit getreten. Mit der nun geplanten Aktion schließt das im Sommer 2020 gegründete Netzwerk an eine Aktion vom Mai letzten Jahres an. Damals hatte es auf dem Alten Markt unter dem Titel „Eimerweise Kunst – bevor die Kunst im Eimer ist“ zur Solidarität mit Künstler:innen aufgerufen. 

Diesmal ist eine Mitmachperformance in Form eines öffentlichen Drum-Circles angedacht. Interessierte sind eingeladen, auf einem mitgebrachten Eimer zu trommeln – angeleitet von dem Musiker Philipp Elsner. Vorkenntnisse seien nicht nötig, heißt es. Beginn ist um 13.03 Uhr. 

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