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Leo Pföderl und seine Kollegen stehen vor einer schwierigen Aufgabe.

© Imago/Eibner

4:3-Zittersieg in Augsburg: Eisbären wahren Play-off-Chance, aber Frankfurt ist im Vorteil

Während die Berliner fast noch eine 4:0-Führung aus der Hand geben, gewinnen die Hessen souverän mit 6:1 in Nürnberg. Am Sonntag endet die Hauptrunde.

Die Eisbären dürfen weiter auf die Play-off-Teilnahme in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hoffen. Am Freitagabend siegte der deutsche Meister bei den Augsburger Panthern mit 4:3 (2:0, 2:1, 0:2). Matt White, Marco Nowak, Giovanni Fiore und Leonhard Pföderl trafen für die Hauptstädter, die nach einer 4:0-Führung am Ende nur knapp gewannen.

Vor dem letzten Hauptrundenspieltag haben die Eisbären damit weiterhin zwei Punkte Rückstand auf den Tabellen-Zehnten Löwen Frankfurt. Um noch in die Play-offs einzuziehen, benötigt der Titelverteidiger nun am Sonntag einen Heimsieg gegen die Schwenninger Wild Wings und ist darauf angewiesen, dass die Frankfurter gleichzeitig gegen Augsburg Punkte liegen lassen.

Vor 6179 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion dominierten die zweikampfstarken und hoch konzentrierten Gäste das Spiel von Beginn an. White sorgte nach einem Konter für die Führung der Berliner, Nowak erhöhte mit einem Powerplaytreffer sechs Sekunden vor der ersten Pause. Auch nach dem Wiederbeginn blieben die Eisbären anfangs klar überlegen. Fiore und Pföderl bauten den Vorsprung mit ihren Toren weiter aus, ehe Sebastian Wännström für die Augsburger verkürzen konnte. 

Die Gastgeber schafften es nun, die Begegnung ausgeglichener zu gestalten. Weil im Schlussabschnitt David Warsofsky in Überzahl und Matthew Puempel für die Augsburger trafen, mussten die Eisbären am Ende sogar noch um den wichtigen Erfolg bangen. (dpa)

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