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Oscar da Silva (r.) peilt mit Alba Berlin die Titelverteidigung an.
© IMAGO/Pressefoto Baumann

Dritter Sieg gegen Ludwigsburg: Alba Berlin zieht erneut ins Finale der Basketball-Bundesliga ein

Weil die Berliner rechtzeitig in den Rhythmus finden, setzen sie sich wie schon im Viertelfinale ohne Niederlage durch.

Titelverteidiger Alba Berlin hat erneut die Finalserie in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der deutsche Meister gewann am Freitagabend bei den MHP Riesen Ludwigsburg auch die dritte Halbfinalpartie mit 73:67 (35:37) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:0 für sich. Finalgegner wird entweder der FC Bayern München oder die Telekom Baskets Bonn. Beste Berliner Werfer waren Ben Lammers mit elf und Tamir Blatt mit zehn Punkten.

Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Begegnung, in der zunächst die Defensivreihen dominierten. Alba tat sich gegen sehr agil verteidigende Gastgeber schwer und lag schnell 0:5 zurück. Die Berliner konterten dann aber mit einem 10:2-Lauf und gingen so erstmalig selbst in Führung. Dabei profitierten sie gleich von mehreren Offensivrebounds.

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Doch ins Tempospiel kam Alba nur selten und ihren Rhythmus fanden die Gäste in der ersten Hälfte meist nur für kurze Momente. Die Berliner vergaben zudem viele Würfe. Ein Fünf-Punkte-Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels (24:19) konnte so nicht lange gehalten werden. Stattdessen wechselte die Führung bis zur Pause hin und her.

Nach dem Seitenwechsel geriet Alba dann sogar mit sechs Punkten in Rückstand (35:41). Doch danach wachten die Gäste auf, hatten nun vor allem offensiv einen deutlich besseren Rhythmus. Mit einem 25:6-Lauf im dritten Abschnitt zogen die Berliner auf 60:47 davon. Die Gastgeber kamen 79 Sekunden vor Ende zwar noch einmal auf vier Punkte heran (71:67), aber Alba behielt am Ende einmal mehr die Nerven. (dpa)

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