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Der Tanz der deutschen Nationalspieler erregt im Internet die Gemüter.

© Imago

„So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so“ - Die Tanzeinlage der deutschen Fußball-Weltmeister bei ihrem Empfang auf der Fanmeile in Berlin erregt weiter die Gemüter im Netz.

Der Gaucho-Tanz der deutschen Fußball-Weltmeister erregt weiter die Gemüter im Netz. Unter dem Hashtag „#gauchogate“ verteidigen viele Twitter-Nutzer die Tanzeinlage bei ihrem Empfang in Berlin und regen sich über die öffentliche Entrüstung auf.

Mehrere deutsche Medien kritisierten den Scherz der sechs Nationalspieler am Dienstag unter anderem als „Schnapsidee“ (Welt.de) oder „üble Persiflage“ (Faz.net).

Der in Argentinien bekannte uruguayische Sportjournalist Victor Hugo Morales nannte die sechs Gaucho-Tänzer in seiner Sendung beim Radiosender Continental de Buenos Aires in ihrem Verhalten und ihrer Denkweise „ekelhafte Nazis“. Die argentinische Sportzeitung „Olé“ kritisierte die Szene als „polemisch“. „Unsportlich aber keine neuer Nationalismus“, meinte hingegen der Grünen-Politiker Jürgen Trittin in dem sozialen Netzwerk.

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Miroslav Klose, André Schürrle, Shkodran Mustafi, Mario Götze, Roman Weidenfeller und Toni Kroos liefen am Dienstag tief gebückt auf die Bühne und sangen in Anspielung auf den Finalgegner Argentinien: „So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so.“ Um sich kurz darauf aufzurichten und wild hüpfend zu skandieren: „So gehen die Deutschen, die Deutschen gehen so.“ (dpa)

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