Segelregatta Silverrudder 2018 : Allein auf harter Tour

Unser Autor segelt seit dem sechsten Lebensjahr. Doch nie war er allein unterwegs. Das wollte er jetzt ändern beim „größten Einhandrennen der Welt“.

Silverrudder 2018. Der Kurs ist zwar nur 130 Meilen lang. Doch dass die Küste so nah ist, kann auch zum Problem werden - wenn es stürmt.
Silverrudder 2018. Der Kurs ist zwar nur 130 Meilen lang. Doch dass die Küste so nah ist, kann auch zum Problem werden - wenn es...Foto: KM

Als es losgehen soll, aber dann doch erstmal nicht losgeht, da sind alle erleichtert.

Die Segler sind erleichtert, die in ihren Booten hocken und die Sturmböen über sich hinweg und durch den Hafen rauschen hören. Die Veranstalter sind erleichtert, weil sie eine Entscheidung getroffen haben, für die man sie nicht kritisieren wird, obwohl der Start des Silverrudder Race noch nie hat verschoben werden müssen in seiner siebenjährigen Geschichte. Aber diesmal sind die Wetterprognosen verheerend. Orkanartige Winde von über 80 Stundenkilometern sind kein Spaß mehr. Und deshalb sind wohl auch all diejenigen erleichtert, die das Rennen aus der Ferne verfolgen als Freunde, Familienangehörige und verhinderte Teilnehmer.

Trotzdem, ungeduldig ist jeder. Ich natürlich auch. Es ist mein erstes Einhandrennen. Es wird einmal um die Insel Fünen herumführen und gilt wegen der vielen Teilnehmer als „größte Soloregatta der Welt“. Die Zahl der Starter musste auf 450 begrenzt werden. Der Andrang war so groß, dass sämtliche Plätze nach 38 Minuten vergeben waren. Dabei hatte im Vorjahr eine anhaltende Flaute nur etwa die Hälfte der 321 Segler rechtzeitig ins Ziel kommen lassen. In der zweiten Nacht auf See begannen einige zu halluzinieren.

Ich bin so aufgeregt, dass ich schon in der Nacht zuvor nur wenig Schlaf gefunden habe. Und in der Nacht davor auch. Obwohl ich mir immer wieder gesagt habe, dass ich das schon hinkriegen würde mit dem Segeln, dass ich segele, seit ich sechs bin, dass ich mehrfach über den Atlantik und ins Nordpolarmeer gekommen bin, dass ich doch eigentlich alles schon erlebt haben müsste, trotz alledem wälzte ich mich in meinem Schlafsack unruhig von einer Seite zur anderen. Ich war noch nie vollkommen alleine unterwegs gewesen. Es ist kalt geworden.

Jetzt das Prasseln der Hagelkörner. Jetzt das schrille Getöse in den Masten, die wie Orgelpfeifen in den Wind ragen. Jetzt erstmal nichts als abwarten.

Das Heulen in der Takelage

Dicht an dicht liegen die Yachten an diesem 21. September, einem Freitag, im Hafen von Svendborg vertäut, zerren bei jeder Bö an den Leinen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich aufgehört, mich um das Wetter zu kümmern. Während sich viele durch die Internetseiten der Wetterdienste arbeiten auf der Suche nach einer günstigeren Vorhersage, will ich davon nichts wissen. Am Nachmittag würde es das nächste offizielle Briefing geben und das Silverrudder-Komitee erklären müssen, wie es weitergeht.

Ich setze einen Tee auf. Ich verziehe mich in die Koje. Draußen heult der Wind in der Takelage.

Der Hafen von Svendborg auf Fünen füllt sich mit Yachten aller Größen, Jahrgänge und Typen. Denn das Silverrudder zieht Profis und Amateure an.
Der Hafen von Svendborg auf Fünen füllt sich mit Yachten aller Größen, Jahrgänge und Typen. Denn das Silverrudder zieht Profis und...Foto: KM

Eine alte Lagerhalle am Hafen. Biertische und -bänke stehen in Reihen, dekoriert mit rot-weiß karierten Tischdecken. Die Segler strömen herein, schütteln die Nässe des letzten Regenschauers aus den Kleidern. Bier gibt es auch, später ein Buffet. Auf einer Bühne steht Moderator Philip Cossen und verkündet, was alle herbeigefiebert haben: Am nächsten Tag geht es los. Etwa 175 Segler haben sich trotz der Verschiebung erneut registriert.

Für die meisten ist das eine gute Nachricht. Da wissen sie noch nicht, was wirklich auf sie zukommt.

Schon wieder nur ich. Aber sehr viele andere Motive gibt es nicht bei einem Solotrip. Kurz nach dem Start schien wenigstens noch die Sonne.
Schon wieder nur ich. Aber sehr viele andere Motive gibt es nicht bei einem Solotrip. Kurz nach dem Start schien wenigstens noch...Foto: KM

Am nächsten Morgen ist der Himmel klar und kalt. Am Start viel Gedränge. Boote, die nur von einer Person gesteuert werden, auf engstem Raum kreuzen zu lassen, ist eine heikle Angelegenheit. Da kann schnell mal eine Schot festklemmen, ein Manöver verunglücken, und schon ist die Kollision passiert. Von hinten schiebt die Strömung mit voller Fahrtgeschwindigkeit durch den engen Svendborg-Sund, droht einen vor dem Signal über die Linie zu schieben, so dass die Boote in dem aufgewühlten, gurgelnden Wasser wie auf einer Drehscheibe umeinander rotieren. Die Ersten kehren bereits um.

Dann das Startsignal. Dann die Segel dicht holen, als würde man auf ein Gaspedal treten. Dann die Sandbänke. Dann die Autobrücke, die den Sund überspannt. Ihre Pfeiler bilden Pforten, durch die sich 30 Boote gleichzeitig zwängen. Und ausgerechnet dann will auch noch die Passagierfähre mitten durch das Gewimmel hindurch. Ich nehme Fahrt aus dem Schiff, lasse die Fähre vor mir durch die Brücke gehen, schieße aus ihrem Windschatten ins Freie – und bin unterwegs.

Die ersten Meilen würden am anstengendsten werden, das war beim Briefing am Vortag klar geworden. Westwind, fünf bis sechs Beaufort, der direkt in den Sund hineinweht, Schauerböen sind auch dabei. Im Wind bäumt sich die Strömung auf wie ein gegen den Strich gebürstetes Fell, bildet eine kurze, steile, chaotische Welle. Gischt schießt am Bug empor, fliegt waagerecht davon. Ich weiß, dass ich bis acht Beaufort eine Antwort habe und die Segelfläche reduzieren kann, bis nur noch eine kleine Sturmfock das Boot durch die Wellen peitscht. Doch die meisten um mich herum sind anders konfiguriert. Sie sollen den sportlichen Ehrgeiz ihrer Besitzer mit Komfort verbinden, weshalb sie hohe Masten und sehr viel Segelfläche tragen. Hart werden einige auf die Seite geworfen.

Dann schiebt sich eine Wolke vor die Sonne. Weit oben in der Atmosphäre franst sie aus, als handelte es sich um Zuckerwatte, während sie unten eine weiße Linie aufs dunkle Wasser wirft. Da ist sie, die erste weiße Walze. Mit den Hagelkörnern, die aufs Wasser prallen, nimmt auch der Wind noch einmal kräftig zu, erreicht 39 Knoten, was acht Beaufort entspricht. Das ist der Moment, wo ich mit Selbstgesprächen beginne.

Schon kleinste Fehler können verheerende Folgen haben.
Schon kleinste Fehler können verheerende Folgen haben.Foto: KM

Die Idee klang so verlockend. Ein Solorennen für Amateure, das mitten durch das beliebteste Segelrevier von Deutschen und Dänen führen würde und in einer Zeit bewältigt werden könnte, die ein normaler Mensch gerade eben so wach bleiben kann. Zu gewinnen gäbe es praktisch nichts. Eine Schirmmütze. Ha!

Doch nun fand ich mich in etwas wieder, das die „Yacht“ als „Demolition-Derby“ bezeichnen und daran die Frage knüpfen würde, ob die Teilnahme nicht ziemlich verantwortungslos sei. Ist sie das? Vielleicht ist es auch nur der Unterschied zwischen Sportseglern und Seefahrern, der diesmal Letztere begünstigt, weil sie solche Bedingungen schon erlebt haben.

Ich rede mit mir, werfe Worte und Satzfetzen in neuseeländischem Dialekt in die Luft. Es ist, als würde ich mit einer imaginären Person sprechen, die ich zwar selber bin, die aber so unerschrocken ist wie es Neuseeländer zu sein pflegen, die besten Segler der Welt. Super Trick.

Selbststeueranlage? Ein Gummistrop

Ich weiß, dass auch der legendäre Solosegler Loick Peyron mit sich selbst spricht. Er gibt den Dingen an Bord ulkige Namen, errichtet eine Art Fantasiewelt um sich herum, mit der er in ständigem Austausch steht. So bleibt sein Geist wach und er hat etwas zu beschützen.

Dann fliegt der Reffknoten aus dem Großsegel, der es am Großbaum fixiert. Und plötzlich muss ich raus aus der geschützten Zone des Cockpits. Das Segel könnte jeden Moment auch die letzte Sicherung verlieren, die es in Position hält. Halb gehend, halb kniend erreiche ich den Mast, berge es, korrigiere die Leine, setze das Segel wieder. Eine elektronische Selbststeueranlage habe ich nicht, die das Boot währenddessen auf Kurs halten würde. Stattdessen vertraue ich auf einen simplen Gummizug, mit dem die Ruderpinne zu beiden Seiten verspannt ist. Er hält das Steuer mittschiffs und das Boot lange genug auf Kurs, dass ich auf dem Vorschiff arbeiten kann. Nach wenigen Minuten ist dieses erste Problem behoben.

Hart am Wind. Böen in der Stärke von acht Beaufort machten es den Seglern schwer, durch die dänische Inselwelt zu manövrieren.
Hart am Wind. Böen in der Stärke von acht Beaufort machten es den Seglern schwer, durch die dänische Inselwelt zu manövrieren.Foto: KM

Der Kurs führt im Uhrzeigersinn um Fünen. Auf einem iPad, das ich gut sichtbar unter Deck aufgehängt habe, kann ich auf einer Seekarte mein Fortkommen verfolgen. Ich bin noch in der Abdeckung vorgelagerter Inseln, als der Wind plötzlich an Schärfe gewinnt, dass die Vibration des Großsegels das ganze Rigg erschüttert.

Was zur selben Zeit auf den Booten in meiner Nähe abgeht, ist schwer einzuschätzen. Mir kommen Teilnehmer entgegen, die Segel gestrichen wie ermattete Toreros. Und ich sehe andere, die zwar kaum vorwärtskommen, so sehr werden sie vom Wind auf die Seite gedrückt, dennoch verbissen weitermachend.

Und ich sehe den mastlosen Rumpf eines Bootes neben mir treiben, das eigens für einen neuen Silverrudder-Rekord gebaut worden ist. Wolfram Heibeck aus Hooksiel hat es konstruiert. Sein Vorbild waren die französischen Entwürfe der Open-60-Szene. Heibeck, 51 Jahre alt, hat das Rennen schon einmal in einer Bestzeit gewonnen. Nun will er ihn mit demselben Boot, das er um zwei Meter verlängert hat, in einer anderen Klasse wiederholen. Doch der Hightech-Mast hält der Belastung nicht stand. Gerade als Heibeck aufgeben will, knickt er ab.

Zuhause steckt meine Familie derweil Nadeln mit kleinen Fähnchen in einen Autoatlas. Sie verfolgt das Geschehen im Internet, wo die Positionen der Teilnehmer durch Tracker ständig aktualisiert werden. Nach sechs Stunden bin ich am Kap Helnæs, und die erste Etappe liegt hinter mir. Weitere vier Stunden brauche ich bis zum engen Durchlass‘ des Kleinen Belts.

Schräge Welt. Nach sechs Stunden hatte sich der Sturm noch nicht beruhigt.
Schräge Welt. Nach sechs Stunden hatte sich der Sturm noch nicht beruhigt.Foto: KM

Längst nicht alle, die sich vor einem halben Jahr online angemeldet und die Startgebühr überwiesen haben, sind auch tatsächlich an den Start gegangen. Die Anmeldung war nur der erste Schritt. Als nächstes musste die Familie überzeugt werden. Das Schiff musste ausgerüstet und fit gemacht werden. Der Arbeitgeber musste Urlaub gewähren, eine Woche oder länger. Und dann musste man es auch noch rechtzeitig zum Check-In in die Stadt an der Südspitze Fünens schaffen, wo Mitarbeiter der Wettfahrtleitung am Donnerstag in neongelben Westen über die Boote kletterten, um sich die erforderliche Sicherheitsausrüstung zeigen zu lassen. Selbst da konnte man noch abgewiesen werden, wenn etwa keine Seenotfackeln an Bord waren. Da bedeutete die Startverschiebung um mindestens einen Tag noch einmal, dass eng gestrickte Zeitpläne durcheinander gerieten.

Die Nacht ist tiefschwarz hereingebrochen. Der Kleine Belt ist an seiner engsten Stelle zwischen Fünen und dem Festland ein kurvenreicher Durchlass, von hohen Uferböschungen gesäumt. Auch hier ist die Strömung stark. Diesmal setzt sie in Gegenrichtung. Unter einer riesigen Autobahnbrücke komme ich trotz guter Fahrt nicht gegen die Strömung an. Wie auf einem Laufband. Zwei Stunden benötige ich für dieses Nadelör.

Schließlich öffnet sich das Meer, der Wind, obwohl immernoch stark, kommt nun von hinten und treibt das Schiff voran. Ich habe noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Trotzdem sind bereits 17 Stunden seit dem Start vergangen. Nun bleiben mir nur weitere zwölf bis zum Ziel. Und das erste Mal auf diesem Roundtrip spüre ich Kälte und Einsamkeit. Nur Adrenalin hält mich davon ab, die Erschöpfung zu spüren, die sich als leichtes Zittern durch den Körper bewegt. Die Positionslichter der Konkurrenten hüpfen in der Finsternis wie Glühwürmchen. Seit dem Morgen habe ich dieselben nassen Klamotten an. Es würde zu lange dauern, sie gegen trockene Kleidung zu tauschen.

Kampf mit dem Drachen

Aber darum geht es ja. Solo. Allein. Einhand, wie der Seemann sagt, weil an Bord immer eine Hand dir selbst gehört und die andere dem Schiff. In Deutschland galten solche Törns lange als unseemännisch. Nur verschrobene Einzelgänger und Hippies wie Wilfried Erdmann taten das, bei dem sie doch unmöglich jederzeit wachsam sein konnten. Längst haben die Auswüchse der Ego-Gesellschaft den Segelsport auch hierzulande erfasst. Sein eigenes Ding durchzuziehen, die eigene Person mit niemandem teilen zu müssen, ist Massenphänomen geworden. Und es ist gewiss kein Zufall, dass überwiegend Männern um die 50 dergleichen auf einem Segelboot ausleben. Ich bin auch so einer.

Meine Ausrede hört sich so an: Es war einmal … ein verregneter Sommer. Mürrisch drückte ich mich in unserem Ferienhäuschen am Meer herum und ging meiner Frau so auf die Nerven, dass sie mich vor die Wahl stellte. Entweder würde ich einen Surf-Kurs oder dergleichen belegen und mich auf andere Gedanken bringen oder … das wollte ich lieber gar nicht wissen. Ich meldete mich also zu einem dieser Kite-Kurse an, bei denen man sich von einem feuerspeienden Drachen übers Meer ziehen lässt. Und meiner war ein besonders boshaftes Biest. Meine Familie, die meine unglückseligen Versuche von Land aus beobachtete, lachte sich halb tot über meine halsbrecherischen Flugkünste in knietiefem Wasser. Sollte das etwa meine Antwort auf die Midlifecrisis sein? Wieso versuchte ich, etwas Neues zu lernen, während ich eine andere Sache schon ganz gut konnte?

Sonnenaufgang im Großen Belt
Sonnenaufgang im Großen BeltFoto: KM

Aber es ist genau dies, „Es-noch-mal-wissen-wollen“, das Männer ohne erkennbare Probleme eine Woche im Spätsommer darauf verwenden lässt, an einer 130-Meilen-Strapaze teilzunehmen, die sich großspurig „Challenge of the Sea“ nennt, obwohl man stets in Sichtweite der Küste unterwegs ist.

Später werden Teilnehmer berichten, dass ihnen der nächtlichen Teil des Rennens durchs Kattegat am unangenehmsten war. Zwar wirft der Vollmond gelegentlich sein fahles Licht auf die Szenerie, aber nur, um die Wellen noch imponierender aussehen zu lassen, die sich hier drei Meter hoch auftürmen, so dass die leichteren Racer sie hinabzugleiten begannen wie Surfbretter. Patrik Heinrichs aus Berlin meinte hinterher, dass es Rennen gebe, „die man meiden sollte, und dieses war ganz sicher eines davon“.

Da ist bereits ein rege Diskussion über die stürmischen Bedingungen im Gang. Tatsächlich wird es am Ende etliche Mastbrüche und Beinahe-Kollisionen gegeben haben, einige Boote laufen auf Grund, eine Zwölf-Meter-Yacht muss sogar die ganze Nacht eingekeilt zwischen Steinen an der Küste verbringen, ein Trimaran rast noch vor dem Start ungebremst in die Steinmole des Hafens. Ein Däne, so berichtet es ein Segler, habe mit brennender Seenotfackel am Heck seiner kleinen Yacht gestanden, weil er nicht mehr steuern konnte. Die dänische Marine nahm sich seiner an, sie führte in der Gegend gerade ein Manöver durch.

Nach 27 Stunden im Ziel in Svendborg.
Nach 27 Stunden im Ziel in Svendborg.Foto: KM

Von 132 gestarteten Booten schaffen es 53 ins Ziel und dürfen sich, wie es auf der Silverrudder-Homepage heißt, als „wahrhafte Ironmen der See“ betrachten.

Ich komme nach 27 Stunden ins Ziel. Es ist Mittag geworden. Ein herrlicher Sonnenaufgang liegt hinter mir. Mein Körper fühlt sich an, als sei auf jeden Muskel einzeln eingedroschen worden. Ich bin natürlich stolz, durchgehalten zu haben. Um etwas anderes ging es nicht.

Dass ich Vorletzter werde von 21 Seglern, die es aus der M-Gruppe ins Ziel schaffen, ist nicht wichtig. Was zählt, ist nur das weiße T-Shirt, das ich von den Veranstaltern im Tausch gegen den Tracker ausgehändigt bekomme. Darauf steht: „Finisher“.

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