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Ulrike Meyfarth bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles
© Foto: AFP/Staff/Uncredited
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Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth über die deutsche Leichtathletik: „Ich kann das Gejammer nicht verstehen“

Die Hochsprung-Legende über populistischen Unfug von Sprinterin Gina Lückenkemper, die allgemeine Krise der deutschen Leichtathletik und die EM in München.

Frau Nasse-Meyfarth, bei Olympia 1972 haben bundesdeutsche und DDR-Leichtathleten insgesamt 31 Medaillen (DDR: 20, BRD:11) gewonnen und damit von allen Nationen mit Abstand am meisten. Bei der jüngsten WM in Eugene gab es zwei Medaillen für Deutschland. So eine Bilanz muss Ihnen doch wehtun, oder?
Natürlich sind im Vergleich dazu die zwei Medaillen, die Deutschland von der WM in Eugene mitgebracht hat, ein Desaster. Aber dieser Abwärtstrend hält seit der Wiedervereinigung ja durchgehend an. Noch bedenklicher ist, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband dafür mit 80 Athleten nach Kalifornien gereist ist, also – wie sich herausgestellt hat – mit vielen, die keine Chance hatten, Vorläufe und Qualifikationen zu überstehen.

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