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Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen.

© dpa/Olivier Maire

Unfall in den Alpen: Lawine tötet Schweizer Snowboarder Ueli Kestenholz

Bei den Olympischen Spielen 1998 gewann er Bronze für die Schweiz. Nun ist der Snowboarder Ueli Kestenholz gestorben. Der 50-Jährige wurde im Kanton Wallis von einer Lawine erfasst.

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Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Das bestätigte der Verband Swiss-Ski. Der 50-Jährige war am Sonntag im Lötschental im Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2400 Metern Höhe eine Lawine löste.

Über das Unglück hatte die Polizei des Kantons Wallis berichtet, ohne Namen zu nennen. Nach ihren Angaben waren in dem betroffenen Gebiet ein Ski- und ein Snowboardfahrer unterwegs. Der Skifahrer habe sich in Sicherheit bringen können, der Snowboardfahrer sei von der Lawine mitgerissen worden. Er sei von Rettern aus dem Schnee geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Zuerst hatte die „Berner Zeitung“ berichtet, dass es sich bei dem Opfer um Kestenholz handelte.

Kestenholz kam in seiner aktiven Zeit ab Anfang der 1990er Jahre im Weltcup mehrmals auf Podestplätze. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann er im Snowboard-Riesenslalom die Bronzemedaille. 2006 war er auch bei der olympischen Premiere von Snowboardcross dabei. „Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus“, sagt der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun. (dpa)

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