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Brittney Griner gehört zu den größten Stars in der WNBA.
© Christian Petersen / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AFP

Brittney Griner sitzt seit Wochen in Moskau fest: USA konnten Kontakt zu inhaftiertem Basketballstar aufnehmen

Brittney Griner wurde Anfang März wegen angeblichem Drogenbesitz in Moskau verhaftet. Nun erlaubten die russischen Behörden konsularischen Zugang.

Die US-Regierung hat Kontakt zu der in Moskau inhaftierten zweimaligen Basketball-Olympiasiegerin Brittney Griner aufnehmen können. Es sei am Mittwoch konsularischer Zugang zu Griner gewährt worden, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price. „Der Konsularbeamte, der Brittney Griner besucht hat, konnte sich vergewissern, dass es ihr so gut geht, wie man es unter diesen sehr schwierigen Umständen erwarten kann.“

Das US-Außenministerium hatte zuvor auf eine konsularische Betreuung gedrängt. In der vergangenen Woche hieß es noch, der Zugang zu Griner sei der US-Regierung verwehrt worden. Griner sitzt nach ihrer Festnahme wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes am Moskauer Flughafen in Untersuchungshaft. Ein Gericht im Gebiet Moskau in der Stadt Chimki hatte den Arrest bis zum 19. Mai verlängert.

Wie die Nachrichtenagentur Interfax Anfang März unter Berufung auf den russischen Zoll berichtete, sollen bei einer Kontrolle im Gepäck der Amerikanerin im Februar sogenannte Vape-Kartuschen und Haschisch-Öl entdeckt worden. Ihr drohen den Angaben zufolge fünf bis zehn Jahre Haft. Die 31 Jahre alte US-Nationalspielerin spielte neben ihrem Engagement in der WNBA seit 2015 auch beim Team von UMMC Jekaterinburg im Ural. Mit dem russischen Spitzenklub gewann Griner viermal die Euroleague. (dpa)

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