Tagesspiegel Berliner : Am 29. September erscheint der Tagesspiegel BERLINER Nr. 7 zur Berlin Art Week

In der neuen Ausgabe des Magazins geht es anlässlich der Berlin Art Week um den Maler Marc Jung, dessen Bilder so chaotisch und bunt sind, dass sich die Frage aufdrängt: Warum macht der eigentlich so ein Tempo?

„Als mein Vater diagnostiziert wurde, habe ich angefangen“, sagt Marc Jung. Davor habe er sich immer vorbereitet, beim Malen, im Leben. Immer und viel zu gründlich. Immer war da der Gedanke, er sei noch nicht so weit – das war jetzt vorbei. Jung hört auf, Skizzen zu machen – er malt einfach. Malt wie einer, der Früh-, Mittel- und Spätwerk in so wenig Zeit wie möglich packen muss. (Aus Johannes Laubmeiers Porträt über den Maler Marc Jung, dessen Vater an Chorea Huntington verstorben ist, und dessen Chancen 50:50 stehen, dass er die tödliche Krankheit von ihm geerbt hat.)

Außerdem geht es um das Leben im uckermärkischen Dorf Gerswalde, das so massiv von Großstädtern überrannt wird, dass es schon als 13. Bezirk Berlins bezeichnet wird:

Es gibt diese Sommertage, da wundert sich Eva Meister. Sie steht am Gartenzaun und schaut den Ziegenwinkel hinunter, ihre Straße. Alles voller Autos, alles Berliner Kennzeichen. Wenn die Leute aussteigen, tragen sie oft Gummistiefel, selbst bei Sonnenschein. Eva Meister lacht, wenn sie davon erzählt. Niemand, der schon immer in Gerswalde lebt, würde solche Gummistiefel kaufen. (Aus Angie Pohlers‘ Reportage „Der 13. Bezirk!“)

Es geht um Afghanen, die am Hindukusch zusammen mit der Bundeswehr im Schnee lagen, aber in Deutschland keine Perspektive bekommen:

„Unser Anstand gebietet es, dass wir diesen Leuten ein Minimum an Beistand geben. Es sind unsere Kameraden, die dürfen wir nicht hängen lassen.“ (Zitat des Potsdamer Oberleutnants Marcus Grotian, Gründer des „Patenschaftsnetzwerks Afghanische Ortskräfte“, aus Karl Grünbergs Reportage „Vergessene Kameraden“.)

Und es geht um den Krautrock-Pionier Hans-Joachim Roedelius, der sich im großen Interview mit Jan Oberländer an Stationen seines filmreifen Lebens erinnert, wie die Zeit als Babysitter in der K1 im Jahr 1968:

„Meine damalige Freundin und ich haben uns der Kinder angenommen, die da hilflos rumliefen und nicht wussten, was sie tun sollten, während die Eltern sinnloses revolutionäres Zeug brabbelten und ihre Brandanschläge vorbereiteten.“

Nicht zuletzt geht es um die schönsten Romane des Herbstes und die passende Mode dazu, um heißen Pop und kalten Hund. Dazu die besten Veranstaltungen, Konzerte, Restaurants und schönen Dinge, kurz: alles, was in Berlin erlebt werden muss, empfohlen vom Tagesspiegel BERLINER.

Mit einer Auflage von 180.000 Exemplaren ist der Tagesspiegel BERLINER eines der auflagenstärksten Magazine aus und über Berlin – richtet sich aber an „Berlinerinnen und Berliner weltweit“. Neben der Verteilung in der Gesamtauflage des Tagesspiegels und an mehr als 80 stilprägenden Orten der Stadt liegt das Heft im Rahmen einer Medienpartnerschaft auch bei der Art Week aus.

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