Mandy Harvey : Diese Sängerin ist taub – und ein Star

Sie spürt die Vibration durch die Füße, den Bass in der Brust. Mandy Harvey ist Sängerin. Mit 18 Jahren verliert die US-Amerikanerin ihr Gehör. Dann wird sie ein Star. Heute ist Musik für sie mehr als Noten: ein Gefühl.

Julia Wadhawan
Kein Selbstzweifel hält Mandy Harvey noch zurück.
Kein Selbstzweifel hält Mandy Harvey noch zurück.Foto: Matt Salacuse/Devon Day Reps

Bevor Mandy Harvey zu singen beginnt, zieht sie ihre schwarzen Stiefeletten aus und stellt sie neben sich. Millionen Menschen schauen zu, wie sie in Strumpfhose, rotem Kleid und mit Ukulele in der Hand vorm Mikrofon steht. Es ist die zwölfte Staffel der Castingshow „America’s Got Talent“, die im vergangenen Sommer ausgestrahlt wurde. In der Jury sitzen auch Heidi Klum und der britische Musikproduzent Simon Cowell.

Als er die damals 29-jährige Harvey anspricht, blickt sie an ihm vorbei auf eine junge Frau in schwarzer Bluse, die im Publikum sitzt und ihr mit den Händen Zeichen gibt. „Wer ist das?“ fragt Cowell. „Meine Übersetzerin, Sarah“, sagt sie. „Verstehe ich das richtig: Du bist taub?“ „Ja, ich habe mein Gehör verloren, als ich 18 war.“ Ein „Oh“ geht durchs Publikum. „Wow“, sagt Cowell. Dann beginnt Harvey zu singen.

„I don’t feel the way I used to / The sky is grey much more than it is blue / But I know one day I’ll get through / And I’ll take my place again / So I will try.“ Das Lied hat sie selbst geschrieben, es heißt „Try“, Versuch.

Ihre helle, klare Stimme füllt den Raum, die Zuschauer erheben sich, noch bevor der letzte Ton gesungen ist. Sie klatschen, manche weinen. Cowell schlägt auf den goldenen Buzzer, das Zeichen, dass die Sängerin es ohne Umwege in die Liveshows geschafft hat. Goldenes Konfetti regnet auf sie herab.

Eine Behinderung, kein Hindernis

Es ist einer dieser perfekten Momente, auf die Produzenten von TV-Shows hoffen. Eine Geschichte vom Fallen und Wiederaufstehen, voller Tragik und unbedingtem Willen. Das Video von Mandy Harveys Auftritt wird im Netz mehr als 27 Millionen Mal geteilt. Für die meisten ist sie ein Wunder: eine taube Sängerin – oder eine Sängerin, die taub ist. Mandy Harvey sagt, sie habe an der Show teilgenommen, um zu zeigen, das eine Behinderung nicht immer sichtbar und ein Hindernis sein muss. Sie will auch andere ermutigen zu tun, was sie lieben – oder es wenigstens zu versuchen. „Ich will kein Mitleid“, sagt Harvey. „Ich will als Musikerin gesehen werden.“

An einem Sommertag sitzt Amanda Lynn, wie Mandy Harvey mit bürgerlichem Namen heißt, an einem Tisch in Stockholm. Ihre roten Haare fallen wellig über ihre Schultern, die grünen Augen hat sie mit schwarzem Eyeliner nachgemalt. Hunderte Gäste verteilen sich auf Stühlen im ganzen Raum, vor der Kulisse einer griechischen Insel. Zwischen den Reihen tanzen Musicaldarsteller und singen Abba-Lieder. Harvey ist auf einem „Mamma Mia! The Party“-Abend, als Ehrengast einer Konferenz von Samhall. Das staatliche Unternehmen aus Schweden beschäftigt Menschen mit Behinderung und vermittelt Jobs für sie. Am nächsten Abend soll Harvey ein Konzert spielen.

Der Raum vibriert, die Musik schwillt an. Während alle Augen den Darstellern durch den Raum folgen, fixiert Harvey die junge Frau neben sich, Sarah Augenstein-Burnett. Mit den Händen übersetzt sie die Songtexte in Gebärdensprache. Die beiden lernten sich vor fünf Jahren bei der Arbeit in einer Rheumapraxis kennen, wo Harvey Verwaltungstätigkeiten erledigte. Wenn sie mit Patienten kommunizieren musste, übersetzte Augenstein-Burnett für sie. Sie sind Freundinnen, aber Harvey engagiert sie auch immer wieder für Auftritte. Lippenlesen strenge an, sie verstehe nur die Hälfte.

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Das nahezu absolute Gehör

Seit sie ihr Gehör verloren hat, bewegt sich Harvey zwischen zwei Welten: der alten, geräuschvollen und der neuen, stillen. Stets begleiten sie Erinnerungen an ihr vergangenes Leben. „Ich bin in der Mitte“, sagt sie und nimmt es mit Humor. Der Mamma-Mia-Hauptdarsteller, ein kleiner Mann mit kraftvoller Tenorstimme, schreit: „Könnt ihr mich hören?“ Das Publikum jubelt zustimmend. Nur Harvey ruft heiter: „Neeein!“

Es waren eher unwichtige Geräusche des Alltags, die Harvey zuerst verließen. Sie führte eine Liste: das Surren eines Reißverschlusses, klatschende Hände oder Fingertippen auf einer Tischplatte. Sie hatte gerade begonnen, an der Colorado State University Schulmusik zu studieren, Hauptfach Gesang. Seit ihrem vierten Lebensjahr sang die Tochter eines Pastors in Chören, hatte ein nahezu absolutes Gehör. Das bedeutet, sie konnte Töne nur durch Hinhören benennen. Musik, sagt Mandy Harvey, sei Teil ihrer DNA.

Man kann das tragisch nennen oder einen Hohn des Schicksals. Harvey wurde mit verformten Ohrtrompeten geboren. Ein erhöhter Druck beschädigt allmählich ihre Trommelfelle. Als Kind wurde sie deswegen häufig operiert. Außerdem leidet Harvey an einer seltenen Bindegewebskrankheit, dem Ehlers-Danlos-Syndrom, durch das die Knochenverbindungen im Ohr so dehnbar werden, dass sie Schall nicht mehr effektiv ins Innenohr leiten.

Einen Monat nach dem Beginn ihres Studiums konnte sie ihre Psychologieprofessorin nicht mehr richtig hören. Sie schob es auf deren leise Stimme, wechselte in eine der vorderen Reihen. Als das nicht half, ging sie zum Arzt. Die Diagnose: 30 Dezibel Hörverlust. Ein paar Wochen später waren es schon 55. Noch vor dem Ende ihres ersten Uni-Jahres galt sie als vollkommen taub.

Sie tat ihre Probleme ab: "Eine Ohrenentzündung"

Harvey wusste immer, dass sie irgendwann nicht mehr hören können würde, gleichzeitig war es ihre größte Angst. Aber was sollte sie tun? Die Sängerin sagt über sich selbst, sie habe eine sture Natur. So stur, dass sie lange verdrängte, was offensichtlich war. Sie besuchte weiter Seminare, sang im Chor, spielte Klavier. Sie lief durch den Alltag wie eine Schauspielerin, tat ihre Probleme ab – „eine Ohrenentzündung“.

Dann stand ein Musikdiktat an: Die Studenten sollten die Noten eines Stücks nach Gehör aufschreiben. Während Harvey auf den Einsatz des Pianos wartete, zeichneten die anderen los. Irgendwann standen die ersten auf, gaben ihre Testblätter ab. Sie hatte nicht einen Notenkopf gemalt. An diesem Tag wurde sie schriftlich aus dem Studium entlassen.

Harvey verlor nicht nur ihr Gehör, sondern sich selbst. Sie konnte Gesprächen nicht mehr folgen, Freunde wussten nicht, wie sie mit ihr umgehen sollten. Wenn sie alleine bei Dunkelheit durch die Straßen lief, erfasste sie eine unbekannte Angst. Das erste Mal in ihrem Leben konnte sie nicht einmal erahnen, was hier vorging. Sie nahm Antidepressiva – und musste eine neue Sprache lernen.

Die Menschen sagten ihr: „Mandy, du bist intelligent. Du kannst tun, was du willst.“ Und sie wollte schreien: „Du meinst, ich kann tun, was ich nicht will!“

Es gibt andere Musikerinnen und Musiker, die trotz Hörproblemen Karriere machten, der bekannteste ist wohl Ludwig van Beethoven, dessen Gehör sich ab seinem 28. Lebensjahr allmählich bis zur völligen Taubheit verschlechterte. Berühmt wurde auch die britische Perkussionistin und Grammy-Gewinnerin Evelyn Glennie. Sie verlor mit zwölf Jahren ihr Gehör und nahm Musik fortan vor allem über Vibration wahr. Glennie sagt: „Hören ist eine Form von Berührung. Ich höre weniger mit meinen Ohren als mit meinem Körper.“ Auch Harvey lernte das.

Musik ist nichts anderes als Schallwellen

Die Schauspieler bei der Abba-Party singen „Super Trouper“, da pustet Harvey rote Luftballons auf und reicht jedem am Tisch einen. Ihren eigenen hält sie zwischen den Fingerspitzen. „Spürt ihr etwas?“ Das Schlagzeug vibriert auf der Kunststoffhaut des Ballons, die Stimme der Sängerin wie ein sanftes Zittern dazwischen. Erstauntes Nicken, Lächeln.

Physikalisch betrachtet, ist Musik nichts anderes als Schallwellen. Sie schwingen durch den Gehörgang und treffen im Innenohr auf feine Sinneshärchen, deren Bewegungen Nervenzellenimpulse ins Gehirn weiterleiten. Sie können Menschen verbinden oder voneinander trennen, Gefühle potenzieren und konservieren, Demenzkranken Erinnerungen zurückbringen, sie trainieren das Gedächtnis. Aber sie versetzen auch den Rest unseres Körpers in Schwingungen, bis hinein in die Knochen.

Mandy Harvey spürt die Vibrationen eines Schlagzeugs durch ihre Füße, in ihrer Brust einen tiefen Bass und die feinen Töne des Pianos auf der Haut. Neben ihren Konzerten gibt sie auch Workshops, in denen sie hörenden und gehörlosen Menschen beibringt, wie man Musik noch wahrnehmen kann. „Sound ist überall“, sagt sie. „Die meisten sind überrascht, wie viel sie spüren können, wenn sie einmal darauf achten.“

Sie erklärt das immer wieder, auch am nächsten Morgen, als Gast bei der schwedischen Morgenshow von „Aftonbladet TV 7“. Sie wird an diesem Tag viele Interviews geben und geduldig die immer gleichen Fragen beantworten: Wie singst du die richtigen Töne, wenn du nicht hören kannst? Wie schreibst du Musik?

Jeder Körperteil ein Geräusch

Ihre Übersetzerin sitzt ihr dabei gegenüber, damit Harvey beim Sprechen in die Richtung der Fragenden schauen kann. Sie wiederholt mit samtener Stimme, was sie schon so viele Male erzählt hat. „Ich habe den Fehler gemacht, meine Identität an einen einzigen Traum zu knüpfen.“ „Ich widme verschiedene Körperteile verschiedenen Geräuschen.“ „In gewisser Weise war es auch eine Befreiung.“

Bis zu ihrem Hörverlust sang sie oft zum Gitarrenspiel ihres Vaters. Im Keller hatten sie ein kleines Studio eingerichtet. Ein Jahr, nachdem Mandy aus der Uni geflogen war, fragte er, ob sie nicht gemeinsam spielen wollten. Es war ein Experiment, der Versuch, ihr ein bisschen Lebensfreude zurückzugeben. Harvey ließ sich darauf ein, aber nur aus Respekt ihrem Vater gegenüber – und um zu scheitern. „Ich wollte, dass er mich damit für immer in Ruhe lässt.“

Sie wählten „Come Home“ von One Republic. Harvey kannte es nicht. Mit einem digitalen Stimmgerät und dem Notenblatt ging sie jeden einzelnen Ton durch. Leuchtete die Anzeige grün auf, wenn sie sang, lag sie richtig, bei rot falsch. Sie übte acht Stunden. Dann sang sie, ihr Vater begleitete sie auf ihrer alten Gitarre. Beim letzten Ton standen ihm Tränen in den Augen. „Mandy, das war wunderschön.“ Sie dachte: Vielleicht habe ich doch nicht alles verloren.

Das mittlere C, sagt Harvey und zeigt auf ihren Kehlkopf, liege kurz über der oberen Falte an ihrem Hals. Je höher ein Ton, desto weiter oben schwingt er. Am Anfang malte Harvey sich die Tonhöhen mit einem Filzstift auf den Hals, dort wo sie am stärksten vibrieren. Von hier hangelte sie sich Halbton für Halbton zum Anfangston jedes Liedes. Singen, das war für sie immer Intuition. Früher musste sie ein Lied zweimal hören, um es nachzusingen. Heute braucht sie Stunden, manchmal Tage. Jeden Ton prüft sie mithilfe einer Smartphone-App, die funktioniert wie ein Stimmgerät. Dabei versucht sie, das Gefühl zu verinnerlichen, die Vibrationen im Nacken, in der Brust und in der Nasenhöhle.

"Diese Frau wird ein Star"

Das Lied, das sie mit ihrem Vater aufnahm, spielte sie kurze Zeit später ihrer ehemaligen Gesangslehrerin Cynthia Vaughn vor. „Das war schön. Du hast es aufgenommen, bevor du dein Gehör verloren hast“, sagte sie und es war keine Frage, sondern eine Feststellung. „Nein“, sagte Harvey. „Wir haben es letzte Woche eingespielt.“ Vaughn ging zum Piano, so erzählt sie es heute, und spielte einen Akkord. Harvey schaute ihr auf die Finger und sang den passenden Ton. „Wie machst du das?“, fragte Vaughn. „Ich weiß es nicht“, sagte Harvey. „Ich will nur singen.“

Musik ist eben nicht nur Klang und Vibration. Sie ist auch Erinnerung, Vorstellung. Wer mal einen Ohrwurm hatte, weiß das. Bevor wir einen Ton singen, denken wir ihn. Harvey sagt: „Ich habe eine Geisterstimme in meinem Kopf. Es ist die letzte wahre Erinnerung an meine eigene Stimme. Wenn ich spreche oder singe, schalte ich sie ein.“

Es dauerte nicht lange, da trat Harvey bei einem Open-Mic-Abend in einem Klub auf. Bald sang sie dort jede Woche. Sie nahm drei Alben auf. Dann bewarb sie sich bei „America’s Got Talent“. In einer der Shows sagte der Musikproduzent Simon Cowell: „Du erinnerst mich an das erste Mal, als ich Adele singen hörte. Ich dachte: Diese Frau wird ein Star.“

Am Abend steht in Stockholm das Konzert an, für das sie Samhall engagiert hat. Es findet im Cirkus statt, einem Konzertsaal mit roten Polstersesseln. Dieses Mal hat Mandy Harvey gelbe Luftballons verteilen lassen. Eine Glocke ertönt, hinter der Bühne gibt Übersetzerin Sarah Augenstein-Burnett Harvey ein Zeichen. Die streift ihre Schuhe ab. Durch den Boden und ihre Füße fließt die Vibration der Instrumente in ihren Körper, wo sie weiter schwingt.

Sie wollte nicht auf der Bühne stehen

Auf ihren letzten drei Alben hat die Musikerin vor allem Jazzstandards neu interpretiert. Ein guter Freund fragte, warum sie keine eigenen Songs schreibe. „Weil ich Angst habe“, sagte Harvey. Er fragte: „Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?“ Sie merkte: Das Schlimmste war längst passiert. Also legte sie los.

„Standing on the edge I feel like falling / A moment where everything will change / The world how we know it is fading.“ Das Lied ist von ihr, es heißt „Don’t let go“, Lass nicht los.

Harvey stampft mit dem linken Fuß im Takt, die Arme vor die Brust gehoben wie eine Tänzerin. Sie lässt zwei Finger der einen über den Rücken der anderen Hand laufen wie bei einem Schattenspiel. Jedes Wort wird zu einer Geste, einer Sprache, die im Saal nicht alle sprechen, aber die in diesem Moment jeder versteht. Ihr ganzer Körper ist Musik.

Eigentlich wollte sie nie auf der Bühne stehen. Ihre Gesangslehrerin Vaughn erzählt von einem schüchternen Mädchen, dem vor Soloauftritten furchtbar schlecht wurde. Das Selbstbewusstsein, mit dem sie jetzt musiziere, sei unglaublich. In gewisser Weise, sagt Harvey, war ihr Schicksal auch eine Befreiung. „Ich war immer meine stärkste Kritikerin, habe meine Stimme beurteilt. Als diese Kritikerin starb, hielt mich nichts mehr zurück.“

Was sie heute macht und wofür sie steht, gefällt nicht allen. Manche fühlen sich durch Mandy Harveys Geschichte auch gekränkt. Als das Video ihres TV-Auftritts durchs Internet wanderte, meldeten sich Gehörlose mit Kritik. Indem sie singe, fördere sie den „Oralismus“: eine Philosophie, die Lippenlesen und Sprechlaute der Gebärdensprache vorzieht. Es ist ein alter Kampf gehörloser Menschen gegen die Annahme, dass gesprochene Sprache der Gebärdensprache überlegen sei. Doch Harvey ließ sich nicht auf die Debatte ein. „Philosophische Betrachtungen meiner Rolle in der Gemeinschaft Gehörloser sind Millionen Meilen von mir entfernt.“

Wie es klingt, wird sie nie erfahren

Wenn sie einen neuen Text geschrieben hat, singt sie einfach drauflos und lässt jemanden eine Handyaufnahme davon in Noten übersetzen. Wie das später klingt, wird sie nie erfahren. Musik ist für sie nur noch Gefühl. Vielleicht ist sie ihr damit näher gekommen als jemals zuvor.

Ihr neuer Traum, sagt Harvey, sei ein Weltkonzert, auf dem sie jedes Lied in einer anderen Sprache mit den entsprechenden Gebärden dazu singe. Sie wolle helfen, Festivals inklusiver zu gestalten. Harvey ist auch Botschafterin der NGO „No Barriers USA“, die Menschen dabei helfen will, Hindernisse zu überwinden.

Mittlerweile kann Mandy Harvey von ihrer Musik leben, den Großteil ihrer Zeit tourt sie durch die USA. Ihre Geschichte ist zu ihrer Botschaft geworden. Dabei gibt es immer mal wieder kritische Stimmen, auch von Musikern, die glauben, sie habe vor allem deshalb Erfolg. Auch sie selbst hatte diese Zweifel. Mit der Zeit aber sind sie einer Überzeugung gewichen. „Eine taube Sängerin zu sein, ist interessant. Das verstehe ich. Aber nicht interessant genug, um eine Karriere daraus zu machen. Ich muss immer noch gut genug singen, damit Leute mir zuhören wollen.“

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