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Am Boden. Auch die Lufthansa-Tochter Eurowings musste während des Lockdowns im vergangenen Jahr den Flugbetrieb zeitweise einstellen. Foto: Oliver Berg/dpa
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Neuer Mobility-Podcast „Fast Lane“: Eurowings-Chef erwartet Pleitewelle

Wie geht die Lufthansa-Billigflugtochter mit der Corona-Krise um? Eurowings-Chef Jens Bischof erklärt es im Background-Mobility-Podcast „Fast Lane“.

Jens Bischof, Chef der Lufthansa-Billigflugtochter Eurowings, erwartet eine Pleitewelle auf dem Airline-Markt. Trotz der leichten Erholung in den zurückliegenden Monaten könne für einige Fluggesellschaften noch die Rechnung kommen, sagte Bischof im neuen Mobilitäts-Podcast „Fast Lane“ von „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“.

Bischof ist überzeugt, dass Konkurrenten an den Folgen der Pandemie scheitern werden. „Ich gehe davon aus, dass die Konsolidierungswelle eher in beschleunigter Form noch vor uns liegt.“ Seit dem ersten Lockdown 2020, der für Fluggesellschaften wie Eurowings die Einstellung des kompletten Flugbetriebs zur Folge hatte, sind nur kleine Airlines pleite gegangen. Wenn jetzt Hilfskredite zurückgezahlt werden müssten und Zinsen fällig seien, würden „einige Marktteilnehmer nicht mit diesen Herausforderungen zurechtkommen“, ist der Eurowings-Chef überzeugt.

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Konkurrenten wie Ryanair, die gerade wieder mit Billigtickets von durchschnittlich 33 Euro auf Angriff schalten, fürchtet der Eurowings-Chef nicht. Der Preis für ein Flugticket sei nicht alles. Bischof: „Der Wunsch nach Sicherheit und Gesundheit schlägt im Moment alles, auch den Flugpreis.“ Eurowings werde „nicht zusammenzucken, wenn Ryanair mal wieder einen neuen Anlauf nimmt“. Im Gegenteil: Die Lufthansa-Tochter fühle sich mit Basisflughäfen im Westen (Nordrhein-Westfalen), mit Hamburg im Norden und Stuttgart im Süden gut aufgestellt. Und „wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird, werden wir auch im Osten Gas geben“, kündigte Bischof im „Fast Lane“-Podcast an.

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