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Mein Kind ist anders: Woran Eltern Autismus erkennen
Reagiert Ihr Kind nicht auf seinen Namen, meidet Blickkontakt oder spielt immer auf die gleiche Weise? Eine Therapeutin erklärt, welche Anzeichen Sie ernst nehmen sollten und welche Schritte entscheidend sind.
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Die Frage nach den Ursachen von Autismus beschäftigt nicht nur Ärztinnen, Ärzte und Forschende, die mit wissenschaftlichen Studien versuchen, die Entstehung dieser neurologischen Entwicklungsstörung zu verstehen. Für Eltern ist sie besonders wichtig – allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven: Manche fragen sich zunächst, ob ihr Kind autistisch ist, während andere, bei denen die Diagnose bereits vorliegt, wissen wollen, welche Möglichkeiten es gibt, das Kind zu unterstützen.
Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Ragna Cordes, die das Institut für Autismusforschung (IFA) leitet, beantwortet hier die wichtigsten Fragen rund um den frühkindlichen Autismus.

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1. Woran erkenne ich, ob mein Kind autistisch ist?
Die meisten Eltern bemerken bereits im ersten, spätestens aber im zweiten Lebensjahr, dass ihr Kind sich anders verhält. Frühe Anzeichen, die auf das Vorliegen einer Autismus-Spektrum-Störung hindeuten können, sind der fehlende oder nicht gut sozial abgestimmte Blickkontakt sowie Defizite in der gemeinsamen Aufmerksamkeit.
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