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Nicht alle schaffen es nach der Doktorarbeit auf eine Professur, manche finden die freie Wirtschaft ohnehin attraktiver.

© Getty Images/iStockphoto/Studio4

Tagesspiegel Plus

„Wir gelten als überqualifiziert, aber untererfahren“: Wie gelingt der Exit aus der Wissenschaft?

Nicht alle schaffen es nach der Doktorarbeit auf eine Professur, manche finden die freie Wirtschaft ohnehin attraktiver. Aber wie gelingt der große Sprung? Zwei Promovierte erzählen, wie sie ihn geschafft haben.

Stand:

Sechs Jahre lang drehte sich für Magdalena Schindler jeder Tag um Fledermäuse. Am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin-Dahlem erforschte sie deren embryonale Entwicklung. „Die Arbeit im Labor hat mir immer viel Spaß gemacht“, erzählt die Biochemikerin. „Ich habe aber auch zunehmend gemerkt, dass eine akademische Laufbahn nichts für mich ist.“

Der Konkurrenzkampf um die wenigen Stellen in der öffentlichen Forschung ist hart, die langfristige Karriereperspektive ungewiss. So wie Schindler geht es vielen Promovierten, denn Stellen für Postdocs, Gruppenleiter und Professuren sind rar.

Viele hangeln sich von einem befristeten Vertrag zum nächsten. Gleichzeitig sind die Anforderungen hoch: möglichst viele Publikationen, Drittmitteleinwerbung, Lehrtätigkeit, häufige Ortswechsel.

Magdalena Schindler hat im Berliner Süden promoviert. Jetzt arbeitet sie in einem großen Pharmaunternehmen im Bereich Medical Affairs.

© David Ausserhofer, MPI-MG

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