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2025 war auch für die USA ein Jahr extremer Wetterereignisse – wie die  Waldbrände in Südkalifornien zeigten (Foto). Forschende sehen die Klimakrise als Auslöser oder Verstärker solcher Ereignisse.

© IMAGO/Middle East Images/IMAGO/Sam Ghazi

Tagesspiegel Plus Update

„Wird wohl als großer strategischer und geopolitischer Fehler in die Geschichte eingehen“: US‑Ausstieg schockiert Klimaforschung weltweit

Der geplante Rückzug der USA aus zentralen Klimagremien sorgt weltweit für Irritation. Deutsche Forschende sprechen von einem historischen Rückschritt. Doch sie sind überzeugt: International bleibt Washington damit weitgehend allein.

Stand:

Forschende reagieren alarmiert auf den geplanten Kurs der USA: Washington will aus zentralen internationalen Klimagremien und ‑konventionen aussteigen, unter anderem dem Weltklimarat (IPCC) und dem UN‑Klimarahmenübereinkommen (UNFCCC).

Der Schritt ist Teil eines umfassenden Rückzugs aus 66 internationalen Organisationen, Konventionen und Übereinkommen; die entsprechende Verordnung hatte US‑Präsident Donald Trump am 7. Januar unterzeichnet.

Viele deutsche Forschende zeigen sich bestürzt, betonen jedoch zugleich, dass die USA mit diesem Kurs international zunehmend isoliert dastehen.

Demonstrators march to the U.S. Capitol as part of the Youth Climate Strike in Washington, U.S., September 20, 2019. REUTERS/James Lawler Duggan
Noch 2019 demonstrierten Menschen vor dem Capitol in Washington für mehr Klimaschutz.

© REUTERS/JAMES LAWLER DUGGAN

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