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"Aktion PKW": Am Dienstagvormittag, 6. Januar 2026, fuhren über 20 Freiwillige in neun Autos durch die vom Stromausfall betroffenen Gebiete Steglitz-Zehlendorfs, um bedürftigen und älteren Menschen Heißwasser, Wärmflaschen und weitere Hilfe nach Hause zu bringen. Organisiert wurde die Aktion von der Emmaus-Kirchengemeinde in Zehlendorf und dem Projekt "Unbox" des evangelischen Kirchenkreises Stadtmitte.

© Boris Buchholz

Leserbrief über Blackout-Berichte im Tagesspiegel: Hilfsbereitschaft und Respekt in den Berliner Alltag übernehmen

Unser Leser lobt die Hilfsaktionen während des Stromausfalls und die Berichterstattung darüber. Zudem erinnert er an die Sorgen der Menschen in der Ukraine. Und wie sehen Sie’s?

Stand:

Als jahrzehntelanger Abonnent verfolge ich auch den Berlin-Teil regelmäßig, wenn auch zum Teil nicht so genau (wie den Sportteil). In dieser Woche war dies nach dem Stromausfall im Südwesten von Berlin völlig anders.

Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre sehr ausführliche, detaillierte, umfangreiche, aussagekräftige und sensible Berichterstelltung recht herzlich bedanken. Das ist/war sehr guter lokaler Journalismus. Teilweise habe ich die Artikel, in denen die breite Hilfsbereitschaft der unterschiedlichsten Institutionen beschrieben wurden, mit feuchten Augen gelesen.

Wieso können die Menschen nicht immer so hilfsbereit sein, so Respekt vor den anderen Personen zeigen, wie vor und in dem Rathaus Wannsee, wie in den Vereinshäusern von Z 88 und BHC, um nur einzelne Beispiele zu nennen. Auch eine Moschee aus Pankow hat eine umfangreiche Hilfe aus dem Norden in den Südwesten umgesetzt. Können wir, und ich meine jeder einzelne, nicht etwas von dieser Hilfbereitschaft und Respekt gegenüber dem anderen in unseren Alltag übernehmen?

Ein zweiter Aspekt: Nach diesen Tagen können wir uns vielleicht ein wenig besser die Sorgen der Bevölkerung in der Ukraine alleine für die Stillegung der Stromversorgung vorstellen. Mit dem Unterschied, dass dort solche Tage ständig drohen und darüberhinaus Bomben die Häuser und Menschen noch treffen.

Mit Hilfe Ihrer hervorragenden Berichterstellung konnten Sie jedenfalls sehr viele Eindrücke übermitteln und daraus resultierende Gedanken für den Zusammenhalt der Bevölkerung fördern. Vielen Dank dafür! Daniel Hoelzmann, Berlin

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