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Hertha-Fans im Berliner Olympiastadion. Die letztlich tödliche Attacke ereignete sich nach dem Relegationsspiel vor der Arena.
© IMAGO/camera4+

Festnahme in Rostock: 24-Jähriger nach tödlicher Attacke auf Fan von Hertha BSC verhaftet

Bei einem Streit nach dem Relegationsspiel gegen den HSV wurde ein Berliner niedergeschlagen. Später starb er im Krankenhaus. Nun wurde ein Verdächtiger gefasst.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Fans von Hertha BSC ist am Mittwoch in Rostock ein Tatverdächtiger verhaftet worden. Der 55-jährige Michael R. war im Juni in einem Krankenhaus gestorben, nachdem ihn nach dem Relegationsspiel gegen den HSV am 19. Mai jemand niedergeschlagen hatte.

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Nun wurde ein 24-Jähriger gefasst, der für den Tod des Hertha-Fans verantwortlich sein soll, wie die Polizei mitteilte. Er soll Michael R. „so heftig mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, dass dieser ungebremst zu Boden fiel und mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt aufschlug“, hieß es.

500 Meter hinter dem Olympiastadion, an der Rominter Allee, Ecke Olympische Straße geriet Michael R., wie der Tagesspiegel im Juni erfuhr, mit einem Autofahrer in Streit. Der schwarze BMW-Kombi hatte ein Rostocker Kennzeichen. Michael R. ging dann weiter, doch der Beifahrer des Wagens stieg aus und schlug zu.

Der Täter trug laut Zeugen ein Shirt mit einem Vereinslogo des FC Hansa Rostock. Er soll nach der Tat zu Fuß geflüchtet sein, der BMW-Fahrer fuhr davon.

Das Opfer erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und starb etwa einen Monat später im Krankenhaus. Die Experten in einer neurologischen Spezialklinik konnten ihn nicht mehr retten.

Ein Haftbefehl gegen den 24-Jährigen wurde bereits erlassen. Am Mittwoch sollte er einem Ermittlungsrichter zu dessen Verkündung vorgeführt werden. (Tsp)

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