30 Jahre Mauerfall : Zum Jubiläum Musik auf acht Bühnen

Kulturprojekte Berlin GmbH veröffentlicht Ausschreibung für Musikprogramm am 9. November.

Kommt David "The Hoff" Hasselhoff zum Mauerfall-Jubiläum?
Kommt David "The Hoff" Hasselhoff zum Mauerfall-Jubiläum?Foto: picture alliance / dpa

The Hoff or not The Hoff – that’s the question. Aber ist eine Einheitsfeier ohne David Hasselhoffs „Looking for Freedom“-Geschmetter überhaupt vorstellbar? Auf jeden Fall erfüllt er eines der zentralen Kriterien für das Musikprogramm, das am 9. November, zwischen 19 und 22 Uhr, den Höhepunkt der Festlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls bilden soll: „Eine möglichst diverse Auswahl an Künstler*innen“ solle „für Auftritte gewonnen werden, um der erwarteten heterogenen Besuchergruppe Rechnung zu tragen; zudem soll sowohl bekannten als auch jungen, aufstrebenden Künstler*innen aus allen Genres eine Plattform gegeben werden.“ Auf Hasselhoff trifft das alles zu.

Die Beschreibung der Leistungskriterien ist der Ausschreibung entnommen, die die Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin, verantwortlich für Konzeption, Planung und Vollzug der Mauerfall-Feiern, soeben veröffentlicht hat. Es geht um das Segment „Konzeptionierung und Planung – Themenbereich ,Musik/Konzerte‘“, um den „Höhepunkt des Projektes“ also, das in der „musikalischen Bespielung verschiedener Orte“ gipfeln soll. Mehr als eine Million nationale wie internationale Besucher gilt es zu bespaßen, und zwar „umsonst und draußen, partizipativ und emotional, erinnernd und mahnend gleichermaßen“. Geschehen soll das an „voraussichtlich 8 beispielhaften Orten auf Bühnen unterschiedlicher Größe“, gedacht ist an Stätten entlang des alten Mauerverlaufs zwischen Böse- und Oberbaumbrücke, optional auch an symbolhafte Originalschauplätze der Friedlichen Revolution.

Die Musik macht aber nur einen Teil der Mauerfall-Feiern aus. Geplant ist zudem eine analoge wie digitale Ausstellung entlang des Mauerstreifens, mit Hörstationen, Schautafeln, Soundinstallationen und vielem mehr. Erwarteter Kostenrahmen: zehn Millionen Euro.

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