70 Jahre Luftbrücke : Bundespräsident wird Schirmherr für Rosinenbomber-Show

Im Juni sollen die Maschinen zur Feier des Luftbrückenjubiläums über das Brandenburger Tor und den Flughafen Tempelhof fliegen. Steinmeier wird Förderer.

Das Archivbild aus dem Jahr 1948 zeigt zahlreiche Versorgungsflugzeuge nach der Landung auf dem Flugplatz in Berlin-Gatow.
Das Archivbild aus dem Jahr 1948 zeigt zahlreiche Versorgungsflugzeuge nach der Landung auf dem Flugplatz in Berlin-Gatow.Foto: UPI/UPI/dpa

Die Rückkehr der Rosinenbomber hat einen respektablen Förderer bekommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die spektakuläre Aktion „Luftbrücke Berlin 70 – Die Rückkehr der Rosinenbomber“ übernommen. Das teilten die Organisatoren der Großveranstaltung am Mittwoch mit.

Mehr als 35 sogenannte „Rosinenbomber“ des Typs DC-3 werden voraussichtlich am 15. Juni dieses Jahres zur Feier des Luftbrückenjubiläums in eine langen Kette über das Brandenburger Tor und den Flughafen Tempelhof fliegen. West-Berlin wurde während der sowjetischen Blockade vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 von alliierten Maschinen aus der Luft versorgt. Das Ende dieser Hilfsaktion jährt sich 2019 zum 70. Mal.

Rund 180 Piloten und Crewmitglieder reisen in ihren DC-3-Maschinen aus aller Welt an, um an die Luftbrücke zu erinnern. Die Veranstaltung beginnt am 10. Juni auf dem US-Militärflugplatz Wiesbaden-Erbenheim. Von dort wird das Rosinenbomber-Geschwader auf der historischen Anflugroute über Wiesbaden, Faßberg und Jagel nach Berlin fliegen. Danach landen die Maschinen auf dem märkischen Flugplatz Schönhagen bei Trebbin im Süden Berlins.

Auf dem Flugfeld in Berlin-Tempelhof, damals der zentrale Luftbrücken-Flugplatz, dürfen sie aus Sicherheitsgründen nicht landen. Bis zum 17. Juni gibt es in Schönhagen ein Publikumsprogramm mit DC-3-Besichtigungen, Rundflügen und vielem mehr.

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