• Ab 2020 organisiert der SCC das Radrennen „Velocity“: Der Velothon kommt zurück nach Berlin

Ab 2020 organisiert der SCC das Radrennen „Velocity“ : Der Velothon kommt zurück nach Berlin

Der Velothon kommt zurück nach Berlin – als „Velocity“. Der SCC übernimmt die Organisation ab 2020. Ex-Radprofi Jens Voigt fährt beim Jedermann-Rennen mit.

Ex-Profi Jens Voigt wird Schirmherr des Radrennens in Berlin.
Ex-Profi Jens Voigt wird Schirmherr des Radrennens in Berlin.Foto: SCC EVENTS/camera4

In diesem Jahr war das zweitgrößte deutsche Jedermann-Radrennen überraschend abgesagt worden. Nun übernimmt der SCC, geübt durch jahrzehntelange Erfahrung beim Marathon, die Veranstaltung komplett ab 2020. Auch einen Termin gibt es schon, den 13. und 14. Juni. Gestartet wird nicht mehr in der City, sondern auf dem Messegelände.

Angeboten werden zwei Streckenlängen fürs Rennrad, 60 und 120 Kilometer sowie ein Fixie-Rennen über 42 Kilometer. Der Senat unterstützt das Rennen: „Die Sportmetropole Berlin braucht so eine große Radsportveranstaltung“, sagte Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport in der Innenverwaltung.

Am Sonnabend vor dem eigentlichen Rennen wird es auf dem Messegelände Wettbewerbe für Kinder und andere Attraktionen geben. Sponsoren stehen bislang zwei fest, Fahrrad-Stadler sowie Adidas. Medienpartner ist der Tagesspiegel.

Jens Voigt fährt mit

SCC-Chef Jürgen Lock sagte am Montag, dass es bereits 1.500 Anmeldungen gebe, eine gute Zahl, da es bislang keine Werbung gab. Lock strebt 10.000 Teilnehmer für das nächste Jahr und in fünf Jahren schon 20.000.

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Bei den Hamburger „Cyclassics“, dem größten Jedermann-Rennen sind im August jeweils gut 20.000 Sportler am Start. Als Schirmherr des Velocity wird der vielfache Tour-de-France-Starter Jens Voigt mitfahren.

Die zuletzt zwei Mal in Berlin angebotene Profidistanz 180 Kilometer fällt weg, zu wenig interessant für die Zuschauer sagte Lock, zudem werde der Autoverkehr durch die Langstrecke zwei Stunden länger blockiert. In Hamburg und Berlin gibt es jedes Jahr Klagen von Autofahrern, die nicht vorankommen wie gewohnt.

Die 60er-Runde steht fest, ist aber noch nicht von Verkehrslenkung und Polizei genehmigt. An der 120er hinaus nach Teltow wird noch getüftelt. In die Radsportstadt Ludwigsfelde geht die 120er

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