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Bauprojekt Buckower Felder in Neukölln : 900 Wohnungen sollen „auf jeden Fall“ entstehen

Wie geht es weiter, nachdem zwei Genossenschaften mit Verweis auf den Mietendeckel aus dem Verfahren ausgestiegen sind?

So soll das Bauprojekt auf den Buckower Feldern am Ende aussehen.
So soll das Bauprojekt auf den Buckower Feldern am Ende aussehen.Rendering: reicher haase associierte

Eines der wichtigsten Bauvorhaben des Senats soll auf den Buckower Feldern in Süd-Neukölln entstehen. Das landeseigene Wohnungsunternehmen Stadt und Land will hier ab 2021 insgesamt 900 Wohnungen bauen. Rund 80 Prozent der Wohnungen baut die „Stadt und Land“ selbst, für die übrigen läuft aktuell ein Bieterverfahren.

Bis Februar 2020 sollen Konzepte für Buckower Felder entstehen

Nachdem vergangene Woche zwei Genossenschaften mit Verweis auf den Mietendeckel aus dem Verfahren ausgestiegen waren, versichert ein Sprecher der „Stadt und Land“ auf Anfrage, dass die übrigen zehn Interessenten weiter im Verfahren seien. Die beiden Genossenschaften seien lediglich aus dem Interessensbekundungsverfahren ausgestiegen, teilt Christian Berg, Sprecher des Bezirksbürgermeisters, mit. Die verbliebenen zehn Interessenten würden aktuell Konzepte erarbeiten, die im Februar an die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land übergeben werden sollen.

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Das sogenannte Bieterverfahren für den Bau dieser Wohnungen befindet sich aktuell in der zweiten Phase, teilt Frank Hadamczik, Sprecher der Stadt und Land, auf Anfrage mit. Bei den noch beteiligten zehn Interessenten handele es sich um Genossenschaften, Genossenschaften in Gründung, Eingetragene Vereine, Gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung und andere Initiativen, sagt Hadamczik. 

Im Frühjahr soll dann ein Beratungsgremium eine Entscheidung über den Zuschlag treffen. Die insgesamt 900 Wohnungen würden in jedem Fall gebaut, versichert Hadamczik. „Sollte wider Erwarten von den verbliebenen zehn Interessierten niemand bauen (wollen), hat die Stadt und Land zugesichert, dass alle Wohnungen gebaut werden“, sagt auch Christian Berg. Der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen.

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