Berlin-Mitte : Vermieter bieten Zelt im Wohnzimmer auf Airbnb an

Das Campen in der Wohnung kostet 17 Euro pro Nacht. Ein erster Gast findet lobende Worte. Es ist nicht das erste kuriose Angebot auf der Plattform Airbnb.

Jan Wendt
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Campen in der Wohnung - ein Airbnb Angebot macht's möglich.Foto: FOTOLIA

Ausrangierte Flugzeuge, alte Bauwagen oder luxuriöse Baumhäuser – bei Airbnb gibt es weltweit viele ungewöhnliche Ferienunterkünfte. In Berlin wird zurzeit ein Campingzelt angeboten. Das Kuriose: Der Schlafplatz für eine Person ist im Wohnzimmer einer Wohnung nahe dem Alexanderplatz aufgebaut.

„Es ist warm und gemütlich. Kein Schnee oder Regen überrascht sie“ – so beschreiben die zwei Vermieter die Unterkunft. Das Angebot sei ideal für Menschen, die einen günstigen und sicheren Platz im Zentrum Berlins suchen.

Lobende Worte eines Gastes

Eine Nacht kostet 17 Euro. Matratze, Decke und Kissen gibt es inklusive. Auch eine Sofacouch steht bereit. Ein Gast fand auf der Plattform zur Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften nur lobende Worte. Die Vermieter seien nett gewesen. Er habe im Zelt gut entspannen können.

Die Gäste können Küche und Badezimmer in der Wohnung mitbenutzen. Auch die weitere Ausstattung ist im Vergleich zu einigen Campingplätzen fast luxuriös: Mieter haben W-Lan-Zugang und einen Arbeitsplatz für Laptops. Es gibt eine Waschmaschine, Kleiderbügel und einen Föhn.

68 Euro für drei Nächte

Feuerlöscher, Kohlenmonoxid-Detektoren, ein Rauchmelder und ein Erste-Hilfe-Set sorgen für die Sicherheit der Gäste. Auf eine Klimaanlage und einen Fernseher müssen Besucher allerdings verzichten.

Ein Aufenthalt kann erst ab drei Nächten am Stück gebucht werden. Inklusive Reinigungs- und Servicegebühr kostet eine dreitägige Übernachtung 68 Euro. Im November sind noch 23 Tage buchbar.

Kuriose Schlafplätze werden in Berlin immer wieder inseriert. Im vergangenen Mai boten zwei Berlinerinnen ein Zelt für 260 Euro Monatsmiete auf ihrem Balkon an. Die Anzeige auf dem Wohnungsportal „wg-gesucht.de“ wurde damals allerdings deaktiviert, nachdem Medien wie der Tagesspiegel über das Inserat berichtet hatten.

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