zum Hauptinhalt
Supermärkte bieten Anwohnern der vom Stromausfall betroffenen Kieze an, ihre Handys aufzuladen und Tee zu kochen.

© dpa/Britta Pedersen

Tagesspiegel Plus

Der Handel ist Berlins stiller Krisenversorger: Wenn der Strom ausfällt, zählt der Laden um die Ecke

Der Blackout traf Berlin hart, aber nicht unvorbereitet. Einige Supermärkte wurden zu Wärme- und Kommunikationszentren. Laut Handelsverband hat sich die Krisenfähigkeit seit Corona verbessert.

Stand:

Am Montagvormittag wird der Eingangsbereich eines Edeka-Marktes an der Potsdamer Chaussee in Zehlendorf zum Treffpunkt. Kunden laden ihre Handys, verbinden sich mit dem WLAN, füllen heißes Wasser in mitgebrachte Thermoskannen. Der Supermarkt ist ein provisorisches Wärme- und Kommunikationszentrum für eine Nachbarschaft, die ohne elektrischen Strom auskommen muss. Er ersetzt zeitweise die kalte Wohnung. Möglich macht das ein Notstromaggregat, das der Markt kurzfristig beschaffen konnte.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })