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Tagesspiegel Plus
Der Handel ist Berlins stiller Krisenversorger: Wenn der Strom ausfällt, zählt der Laden um die Ecke
Der Blackout traf Berlin hart, aber nicht unvorbereitet. Einige Supermärkte wurden zu Wärme- und Kommunikationszentren. Laut Handelsverband hat sich die Krisenfähigkeit seit Corona verbessert.
Stand:
Am Montagvormittag wird der Eingangsbereich eines Edeka-Marktes an der Potsdamer Chaussee in Zehlendorf zum Treffpunkt. Kunden laden ihre Handys, verbinden sich mit dem WLAN, füllen heißes Wasser in mitgebrachte Thermoskannen. Der Supermarkt ist ein provisorisches Wärme- und Kommunikationszentrum für eine Nachbarschaft, die ohne elektrischen Strom auskommen muss. Er ersetzt zeitweise die kalte Wohnung. Möglich macht das ein Notstromaggregat, das der Markt kurzfristig beschaffen konnte.
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