Bezirk testet feste Trennungen : Kreuzberger Pop-Up-Radwege sollen bleiben

Sie sind plötzlich gekommen, sollen aber bleiben: Die Corona-Radwege in Kreuzberg. Der Bezirk testet jetzt feste Absperrungen.

Kein Parkplatz mehr. Modell Klemmfix mit Bake aus Deutschland, Ecke Köthener Straße
Kein Parkplatz mehr. Modell Klemmfix mit Bake aus Deutschland, Ecke Köthener StraßeFoto: Jörn Hasselmann

Vor vier Kreuzungen am Halleschen Ufer hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in dieser Woche testweise verschiedene Trennungen zwischen Radweg und Autofahrbahn montiert.

Der zuständige Amtsleiter Felix Weisbrich sprach von "stadtbildverträglichen Protektionselementen".

Vor den Kreuzungen Großbeerenstraße, Möckernstraße, Schöneberger Straße und Köthener Straße wurden vier verschiedene Modelle im Asphalt verankert.

Die Elemente stammen aus Mexiko, Spanien und Deutschland. Bislang  ist der im April in wenigen Stunden markierte  Pop-Up-Radweg am Halleschen Ufer nur durch eine gelbe Linie und einige lose aufgestellte Warnbaken abgetrennt. Diese halten Falschparker nicht ab.

In den kommenden Wochen soll getestet werden, ob die Elemente dem Berliner Autoverkehr standhalten und wie gut sie den Radweg sichern.

Modell Zicla kommt aus Spanien, Ecke Schöneberger Straße
Modell Zicla kommt aus Spanien, Ecke Schöneberger StraßeFoto: Jörn Hasselmann
Modell Ado aus Deutschland, Ecke Möckernstraße
Modell Ado aus Deutschland, Ecke MöckernstraßeFoto: Jörn Hasselmann
Der Sieger des Tests: Modell Multisenal kommt aus Mexiko, Ecke Großbeerenstraße.
Der Sieger des Tests: Modell Multisenal kommt aus Mexiko, Ecke Großbeerenstraße.Foto: Jörn Hasselmann

Bei Twitter kündigte  Weisbrich an, dass anschließend alle Radwege, die in den vergangenen Monaten als Reaktion auf die Corona-Epidemie entstanden, mit derartigen Elementen gesichert werden sollen.

Friedrichshain-Kreuzberg gilt als Vorreiter in Berlin bei der Anlage von sinnvoller Infrastruktur für Radfahrer, Amtsleiter Fellix Weisbrich ist die treibende Kraft dahinter.



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