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Sie retten Leben - in ihrer Freizeit. Hier ein DLRG-Boot am Tegeler See.
© Schönebeck/DLRG

Berlins DLRG braucht jetzt Unterstützung: Auch in Reinickendorf fehlen Rettungsschwimmer

Die Wassersport- und Badesaison beginnt. Besonders wichtig ist die Arbeit der Lebensretter, die in ihrer Freizeit aufpassen. Wer kann ihnen helfen?

Wie wichtig die Arbeit der DLRG in Berlin ist, das konnten Sie hier letzte Woche erst lesen. Da waren Wassersportler auf dem Tegeler See und vor Insel Scharfenberg in Not geraten. Und auch in Berlin-Kladow und auf dem Wannsee gab es einen Großeinsatz. Nun aber wird auch in Berlin-Reinickendorf Alarm geschlagen, denn „ehrenamtliche Helfer, Ausbilder und Lebensretter fehlen zum Start in die Badesaison 2022“. Darüber berichtet der Tagesspiegel-Newsletter für Reinickendorf in seiner aktuellen Ausgabe.

Sowohl die Havel als auch der Tegeler See sind betroffen: In den zwei Jahren der Corona-Pandemie hätte die DLRG jedes vierte Mitglied verloren – „das sind rund 150 Mitglieder weniger allein in Reinickendorf“, mahnt Felix Schönebeck, CDU-Bezirksverordneter und Stellvertretender Bezirksleiter und Leiter der Verbandskommunikation bei der DLRG.

„Uns fehlen insbesondere ehrenamtliche Helfer für die Schwimmausbildung und den Wasserrettungsdienst. Damit wir für die Sicherheit der Menschen im, am und auf dem Wasser sorgen können, brauchen wir dringend Frauen und Männer, Mädchen und Jungs, die sich mit uns für das Gemeinwohl engagieren wollen“, so Schönebeck. 

Gesucht würden aber nicht nur Helfer für die Schwimmausbildung und den Wasserrettungsdienst, sondern auch für administrative Aufgaben, wie Mitgliederverwaltung, Organisation oder Arbeitsdienste.

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Zuvor hatte auch die DLRG an den Spandauer Stränden über Personalnot berichtet und im Tagesspiegel-Newsletter für Spandau um Hilfe gebeten. Durch Abi-Prüfungen, Pfingsten und Ferien könnten nicht alle Spandauer Stationen ausreichend besetzt werden, hatte Christin Respondek, Chefin der Spandauer DLRG berichtet. Wie alle anderen übt sie diesen Dienst im Ehrenamt aus, also in ihrer Freizeit.

Berlins Rettungsschwimmer brauchen Unterstützung und freuen sich aber nicht nur über interessierte Jugendliche, die mitmachen wollen, sondern auch über Spenden. Denn Sonnencreme, Motoren, Essen, Ferngläser oder DLRG-Badeanzüge gehen gut ins Geld, das die Ehrenamtlichen nicht privat bezahlen können: Hier lesen Sie die ganze Geschichte im Tagesspiegel für Spandau.

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