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Die MS Goldberg am Ufer der Havel, fotografiert von der Dischingerbrücke.
© André Görke für den Spandau-Newsletter

Tschüs, MS Goldberg!: Das jüdische Theaterschiff verlässt Spandau – vorerst

Noch fix hingehen, bevor das Berliner Kulturboot seinen Heimathafen verlässt und weiterschippert. Hier die nächsten Häfen.

Wer noch nicht im jüdischen Theaterschiff „MS Goldberg“ war: unbedingt ausprobieren! Das große Schiff liegt in der Altstadt von Berlin-Spandau neben der Dischingerbrücke (das ist die viel befahrene Havel-Querung von den Arcaden rüber zu Ikea). Die Lesungen, Konzerte oder Kinoabende finden dort vor bis 200 Leuten im geschützten Bauch des alten Industriekahns statt. Das Kulturprojekt von Peter Sauerbaum („aus Staaken“) bleibt bis Ende Juli in Spandau und legt dann erst mal ab. Ahoi!

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„Wir haben einige Anpassungen des Spielplans vorgenommen, es mussten leider auch einige Veranstaltungen aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen abgesagt werden“, sagt jetzt Sauerbaum. Aber das Programm groovt sich langsam ein: „Wir finden den richtigen Rhythmus noch. Längerfristig werden wir uns ungefähr auf einen 4-Tage-Betrieb pro Woche einstellen.“ Tickets und Programm finden Sie hier: goldberg-theaterschiff.de.

Ab August geht’s dann weiter in Wannsee. In den Sommerferien zieht das Jüdische Theaterschiff wie im Tagesspiegel angekündigt weiter zum Anleger im Südwest-Kulturkiez zwischen Liebermann-Villa, Kleist-Denkmal und S-Bahnhof Wannsee.

Und im September schippert das Boot weiter zu den jüdischen Kulturtagen in Berlin-Mitte („Wir liegen gleich neben Stäv, Regierungsviertel und dem Bahnhof Friedrichstraße“). Spandau bleibt aber der Heimathafen der MS Goldberg, die immer wieder zurückkehren wird. Das hatte der Kulturchef im Tagesspiegel so angekündigt: Hier können Sie das ganze Interview lesen.

Es gab mal im Rathaus Spandau die gute Idee, das Schiff noch näher ans Altstadtufer zu bringen, doch den angedachten Anleger am Rosengarten will die Stern&Kreisschifffahrt wieder stärker nutzen. Die ist Pächter des Stegs. Am Rosengarten entsteht 2023 auch das neue Havel-Bistro.

Kulturschiff, Studentenheim, Gastro, Fahrradpläne: So viele Projekte in der Altstadt

Es gibt noch viel mehr Baustellen im Zentrum von Spandau, über die Baustadtrat Thorsten Schatz, CDU, jetzt im Tagesspiegel gesprochen hat: Ob Studentenheim, Havelcafé, Fahrrad-Ideen an der Charlottenbrücke: Hier die sechs große Baustellen am Altstadt-Ufer in Spandau in der Übersicht. Und hier erzähle ich Ihnen die Geschichte, wie es auf der 300-Mio-Baustelle "Spandauer Ufer" weitergeht - die befindet sich nur 100 Meter vom Kulturschiff entfernt. Da hat sich der Projektchef jetzt im Tagesspiegel zur Baugrube, zu den Bäumen am Havelufer, zum Abriss des Havelradwegs und zu den neuen Hotels geäußert: Hier können Sie meine Geschichte in voller Länge online lesen.

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- Mehr als 100.000 Leute wollten den Text übers Badechaos am Glienicker See lesen: Reaktionen, Leserbriefe, Fotos, Rathausideen zum Bus-Shuttle - und Frust in Alt-Gatow

- "Das Rathaus gratulierte meiner toten Mutter": Newsletter-Leserin empört - der Stadtrat erklärt, wie es zum Fehler kam

- News zur 300-Mio-Baustelle: Investor spricht im Newsletter über die Postbrache zwischen Arcaden und Havel und die Kastanien am Havelradweg

- "Zank am Gartenzaun": Interview mit einem Schiedsmann im Newsletter über typische Streitfälle 

- AfD-Stadtrat scheitert auch zum 9. Mal

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