
© dpa/Sebastian Willnow
Wichtiger Berliner Gottesdienst: „Es sind Menschen, um die sonst niemand trauert“
Es begann in Reinickendorf, heute ist es ein schöner und wichtiger Brauch in vielen Berliner Bezirken: Trauerfeiern für ordnungsbehördlich bestattete Menschen.
Stand:
Dieser Termin gehört seit 2019 fest in den Terminkalender der Stadtgesellschaft von Berlin-Reinickendorf: Mit einem Gedenkgottesdienst wird an all jene erinnert, die am Ende niemanden mehr hatten und einsam gestorben sind.
Nächste Woche findet die Gedenkfeier statt – am Sonntag, 18. Januar, 17-18 Uhr. Wo? Im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Berlin.Hermsdorf an der Wachsmuthstraße.
„Es ist wichtig, dass auch Menschen, um die sonst niemand trauert, durch die Gedenkfeier einen würdigen Abschied bekommen“, sagt Andreas Hertel, 65 Jahre alt und Pfarrer in Hermsdorf. Es werden Namen verlesen, Kerzen aufgestellt, es wird Musik gespielt. Mit dabei ist auch der langjährige Reinickendorfer Leiter des Gesundheitsamtes und Amtsarzt Patrick Larscheid.
Hinweis: Dieser Text erschien zuerst im Reinickendorf-Newsletter des Tagesspiegels. Der Flugplatz Berlin-Tegel befindet sich im Berliner Bezirk Reinickendorf.
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