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Mehr Digitales wagen. Soloselbstständige und Firmen mit bis zu 249 Beschäftigten profitieren von dem Förderprogramm der Senatswirtschaftsverwaltung.
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Berliner Firmen bekommen wieder Digitalprämie: Bis zu 17.000 Euro Förderung für Investitionen sind möglich

Firmen sollen stärker in neue Technologien investieren. Daher legt der Berliner Senat sein Förderprogramm für Selbstständige und kleine Unternehmen wieder auf.

Damit Unternehmen stärker in digitale Technologien investieren, hat die Senatswirtschaftsverwaltung das Förderprogramm „Digitalprämie Berlin“ neu gestartet.

Berliner Soloselbstständige und kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten erhalten Zuschüsse von bis zu 17.000 Euro.

Sie müssen in Berlin eine Betriebsstätte haben. Mit der Förderung können erstmalig fortgeschrittene Hard- und Software bezuschusst werden, um Arbeits-, Produktions- und Managementprozesse zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern. Zudem werden Beratungs- und Qualifizierungsschulungen unterstützt.

Gestartet war das Programm im November 2020 und lief ein Jahr lang. Binnen dieses Jahres wurden laut Verwaltung knapp 10.000 Digitalisierungsprojekte ermöglicht.

„Die Erfolge der ersten Förderperiode haben deutlich gemacht, dass die Digitalprämie an der richtigen Stelle ansetzt“, sagte Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos, für SPD). Bis heute wurden mehr als 25 Millionen Euro mit der „Digitalprämie Berlin“ an mehr als 4000 Unternehmen ausgezahlt.

Vor allem Firmen mit bis zu zehn Mitarbeitenden haben profitiert

Vor allem Unternehmen bis zehn Beschäftigten haben mit 71 Prozent der bewilligten Anträge von der Förderung mit bis zu 7000 Euro je Unternehmen profitiert. Angeschafft wurden Software (44,7 Prozent) sowie produktionsrelevante Hardware (29,7 Prozent) und Möglichkeiten zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit (25 Prozent).

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Mit einer Quote von 45 Prozent habe sich das Programm vor allem durch Weiterempfehlung herumgesprochen, hieß es.

Die "Digitalprämie Berlin" ist Teil des Programms „Neustart Wirtschaft“, welches sich an die Tourismus- und Veranstaltungsbranche, den Einzelhandel, die Hotellerie und Gastronomie sowie die Kreativwirtschaft richtet. Es bündelt mehr als 30 passgenaue Programme, die gezielt betroffene Unternehmen entlasten und ihr Geschäft wieder florieren lassen sollen.

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Das Neustart-Programm sei in enger Abstimmung mit den betroffenen Branchen entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit Tourismusförderagentur Visit Berlin und der Investitionsbank Berlin (IBB) umgesetzt worden.

"Die Digitalisierung ist für die große Mehrheit der Berliner Unternehmen elementar und sie sehen einen großen Bedarf an Unterstützungsangeboten. Wir freuen uns, dass wir wieder Partner für die Umsetzung der Förderung sind und den Berliner Unternehmen eine weitere essentielle Fördermaßnahme in unserem Portfolio anbieten können“, teilte Andreas Bißendorf, Geschäftsführer der IBB Business Team GmbH, eine Tochter der Investitionsbank Berlin, mit.

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