Empfang in der Französischen Botschaft : Grüße aus Okzitanien

Anlässlich des Nationalfeiertags am 14. Juli lud Frankreichs Botschafterin zum Festakt. Gastregion war die Weinanbau-Region Okzitanien.

Die Französische Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descotes.
Die Französische Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descotes.Foto: PNN / Ottmar Winter

Urlaubspläne schmieden aus Anlass eines Nationalfeiertags? Wenn das auch vielleicht nicht ganz im Sinne der Erfinder sein mag, so ist es doch nicht der schlechteste Zeitvertreib. Frankreichs Botschafterin Anne-Marie Descotes gab ihren Gästen am Sonntag reichlich Gelegenheit dazu. Als Gastregion begrüßte sie beim Empfang aus Anlass des französischen Nationalfeiertags am 14. Juli in der Botschaft am Pariser Platz Okzitanien.

Bislang verzeichnet die Region Occitanie im Südwesten Frankreichs, die zu den wichtigsten Weinanbaugebieten weltweit zählt und besonders für ihre Bioweine berühmt ist, etwa zwei Millionen deutsche Touristen jährlich. Um noch ein paar mehr VIPs auf den Geschmack zu bringen, hatten die Repräsentanten neben Weinen unter anderem Austern, Cassoulet, Käse und Kekse mitgebracht. 

Im offiziellen Programm nutzte der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, das Jahr des Luftbrückenjubiläums, um noch einmal an die Geschichte der West-Alliierten zu erinnern, wie nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Berlin aus Feinden Freunde wurden. Nach den Nationalhymnen Deutschlands und Frankreichs, die von vielen Gästen mitgesungen wurden, spielte das Musikkorps der Arme Blindé Cavalerie auch noch die Europa-Hymne, was mit enthusiastischem Extrabeifall quittiert wurde.

Unter anderem Nuntius Nikola Eterovic, die Direktorin vom American Jewish Committee, Deidre Berger, der Künstler Klaus Staeck, Mäzenin Ruth Cornelsen, Autor Ernst Elitz, der Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe, Karl Jüsten, und der langjährige Protokollchef Bernhard von der Planitz nutzten die Unterbrechung der Sommerruhe für Gespräche, die musikalisch untermalt wurden von dem Jazz-Duo Bitterblond.

Zum Abschied gab’s eine Landkarte mit schönen Bildern von der Gegend um Collioure, Carcasonne und Armagnac. Wer da nicht gleich losfuhr, hatte wirklich eine Stellung zu halten in Berlin. 

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