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Protesters gather in Berlin to demand justice for civilians in Gaza B

© IMAGO/Anadolu Agency/IMAGO/Ilkin Eskipehlivan

Mehrere Festnahmen: 16.000 Menschen ziehen unter dem Motto „United 4 Gaza“ durch Berlin

Ein großer pro-palästinensischer Demonstrationszug bewegte sich am Samstag durch Berlin. Mehrere Teilnehmer sollen verbotene Parolen gerufen haben.

Stand:

Am Brandenburger Tor haben sich am Samstagnachmittag Tausende Menschen zu einer Demonstration mit dem Titel „United 4 Gaza“ versammelt.

Bei der Demo wurde lautstark Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina gefordert, viele Menschen schwenkten Flaggen. Israel wurde von Rednern als „kaltblütiger Mörder“ dargestellt. Auch die deutsche Politik wurde kritisiert, unter anderem für Waffenlieferungen an Israel. Auf Plakaten war etwa „Israel bombardiert, Deutschland finanziert“ zu lesen. Auf der Plattform X berichtete die Polizei später von mehreren Teilnehmenden, die verbotene Parolen gerufen hätten. Es habe mehr als 30 Festnahmen gegeben, ansonsten sei die Demonstration weitgehend störungsfrei verlaufen.

Protesters gather in Berlin to demand justice for civilians in Gaza BERLIN, GERMANY - OCTOBER 11: Police takes security measures as hundreds of demonstrators, carrying Palestinian flags and banners gathered in front of the Brandenburg Gate, one of Berlins most iconic landmarks, to stage a demonstration protesting the civilian deaths in Gaza during the United for Gaza rally in Berlin, Germany on October 11, 2025. Ilkin Eskipehlivan / Anadolu Berlin Germany. Editorial use only. Please get in touch for any other usage. PUBLICATIONxNOTxINxTURxUSAxCANxUKxJPNxITAxFRAxAUSxESPxBELxKORxRSAxHKGxNZL Copyright: x2025xAnadoluxIlkinxEskipehlivanx
Die Polizei war bei Demonstrationen in Berlin-Mitte am Samstag mit 850 Kräften im Einsatz.

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Eine Polizeisprecherin sagte dem Tagesspiegel am frühen Abend, dass die Teilnehmerzahl bei ungefähr 14.000 liege, später sprach die Polizei von 16.000 Teilnehmern. Angemeldet worden waren 5000 Teilnehmer.

Die Demo sollte ursprünglich vom Brandenburger Tor über die Friedrichstraße zum Neptunbrunnen beim Alexanderplatz ziehen, musste aufgrund ihrer Größe und den vielen Besuchern des Festival of Lights jedoch schon in der Karl-Liebknecht-Straße/ Dircksenstraße enden. (Tsp, dpa)

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