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Nicht nur ein modisches Accessoire: Schutzmasken sollten im Nahverkehr konsequent benutzt werden.

© imago images/Sabine Gudath

Asoziales Verhalten im Nahverkehr: „Hustet gefälligst in die Maske!“

Manche Menschen verhalten sich in Bussen und Bahnen, als gebe es keine Coronavirus-Pandemie. Das ist egoistisch und inkonsequent. Ein Kommentar

Eine ältere Dame sitzt wenige Sitzplätze entfernt von mir im Zug, sie trägt eine Mund-Nasen-Maske, ganz vorschriftsmäßig. Dann muss sie husten. Nicht einmal, sondern mehrmals. Für jedes Husten nimmt sie die Maske ab.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht gefühlt gerade der Trend „Hauptsache, ich habe eine Maske dabei, ich trage sie dann, wenn ein Kontrolleur kommt“.

Da hat doch jemand das Prinzip nicht verstanden. Ebenso wie die Bekannte, die es so widerlich findet, in ihre Maske zu niesen, dass sie sie ernsthaft jedes Mal abnimmt, um lieber in ihren Ärmel zu explodieren.

Schon verständlich: Unterm Stoffzelt konzentrierter Hustenrotz und Niesnebel ist eklig, auch der selbst produzierte. Aber man kann – und muss! – Masken ja waschen. Ich finde, wenn wir die Dinger schon tragen, sollten wir das richtig machen, nämlich: konsequent.

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Man muss nicht unbedingt in der Bahn essen und dafür die Maske runterziehen. Es ist auch kein cooler Style, den Stoff nur über den Mund, nur über die Nase oder gleich unters Kinn zu ziehen. Auch nicht, eine Zigarette neben der Maske in den Mund zu schieben.

Es ist unsolidarisch, davon zu profitieren, dass andere Menschen Masken tragen, und es dann selbst nicht richtig durchzuziehen. Wir finden Corona alle blöd. Lasst es uns nicht noch blöder machen.

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