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Berlin-Charlottenburg: Neue Ideen für Hochhaus nahe Bahnhof Zoo

Das Gelände zwischen Landwehrkanal und Bahnhof Zoo liegt ziemlich brach. Stararchitekt Jan Kleihues möchte das Viertel entwickeln. Mit Studenten hat er nun neue Pläne entwickelt.

Für erhitzte Gemüter sorgten die Vorschläge von Jan Kleihues für eine Neuordnung des städtebaulichen Gemüsegartens nördlich vom Bahnhof Zoo. Nun hat der Architekt nachgelegt. Zusammen mit vier anderen Professoren ließ er Studenten der „Potsdam School of Architecture“ Studien zur Machbarkeit von Wohntürmen auf dem Areal zwischen Hardenberg- und Müller-Breslau-Straße sowie Jebens- und Fasanenstraße entwickeln.

„Wir haben auf dem 119 000 Quadratmeter großen Grundstück die Chance, ein Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen, das zur Wiederbelebung des westlichen Stadtzentrums beiträgt“, sagt Kleihues. Neubauten für die Technische Universität, Büroräume und Geschäfte sowie Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 80 000 Quadratmeter könnten entstehen.

Bereits im Jahr 1999 hatte Josef Paul Kleihues, der Vater des Architekten, Vorschläge für eine Umgestaltung des Gebietes gemacht, zusammen mit dem damaligen Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Florian Mausbach. Dieser entwickelte mit Jan Kleihues die Entwürfe weiter.

Die Ausstellung ist bis 13. November zu sehen, Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr, in der Werkbund Galerie, Goethestraße 13, Charlottenburg.

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