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Eine Frau und drei Jungs wurden in Berlin am rassistisch beleidigt.

© Silas Stein/dpa

Rassistische Angriffe in Berlin: Mann beleidigt Jugendliche und schlägt auf Jungen ein

In Friedrichshain beleidigte ein Mann eine Frau in einer Tram und schlug einen Mann, der eingriff. In Spandau wurden drei Jugendliche attackiert.

Ein Mann hat eine 24 Jahre alte Frau in der Tram der Linie M5 in der Nacht zu Mittwoch aufgrund ihrer Hautfarbe beleidigt. Ein junger Mann griff ein – daraufhin schlug der Täter in den Fäusten und dann mit einer Holzplatte auf ihn ein. Der Streit verlagerte sich an der Haltestelle Landsberger Allee Ecke Danziger Straße nach draußen. Der Täter flüchtete.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Spandau am Dienstagnachmittag. Ein Mann beleidigte drei Jugendliche in Haselhorst rassistisch und schlug auf einen der Jungen ein. Die Opfer waren 13, 14 und 15 Jahre alt. Sie saßen auf einer Parkbank im Lüdenscheider Weg, als der Mann auf sie zukam. Er soll den Hitlergruß gezeigt haben. Daraufhin rannten die Jugendluchen vor dem Mann weg, er holte den 13-Jährigen aber ein und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

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Das Kind erlitt bei dem Angriff eine leichte Kopf- und Gesichtsverletzung. Zum Hintergrund des Angriffs sagte ein Polizeisprecher, die Jugendlichen hätten offenbar einen Migrationshintergrund. Der 13-Jährige sei deutscher Staatsangehöriger. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Zudem nahm die Polizei am Dienstagnachmittag einen Mann in Adlershof fest, der „Sieg Heil“ rief und Glasflaschen auf Zeugen warf, die ihn darauf ansprechen wollten. Der 40 Jahre alte Mann war sichtlich betrunken. Der Vorfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr in der Schneckenburgerstraße. (Tsp, dpa)

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